„Dunkle Seelen“ heißt der neue Landkrimi, der gerade in Salzburg gedreht wird, nicht umsonst. Die Vorbereitung auf den Dreh verlangte Schauspielerin Salka Weber dieses Mal einiges ab. Warum genau, das verriet sie der „Krone“ beim Set-Besuch.
Ein Auto driftet mit quietschenden Reifen ums Eck, zwei bewaffnete Gestalten bahnen sich ihren Weg durch ein Labyrinth aus Holzstapeln auf dem Gelände eines Sägewerks – kein gewöhnlicher Dienstag in Kuchl bei Salzburg. Das blieb auch vor den Einheimischen nicht verborgen. Die bohrende Frage, was denn hier los sei, konnte aber schnell beantwortet werden: Es wurde für den ORF/ZDF-Landkrimi „Dunkle Seelen“ gedreht.
Es ist bereits das zweite Mal, dass Salzburg zur Kulisse böser Machenschaften wird. Schon im Vorgänger-Landkrimi „Dunkle Wasser“, der 2024 ausgestrahlt wurde, verschlug es das Ermittlerduo, gespielt von Christoph Luser und Salka Weber, ins Voralpenland. Viel Zeit, die Umgebung zu genießen, bleibt dem Team aber nicht. Im Gegenteil. „Insgesamt drehen wir ein bisschen mehr als vier Wochen. Das ist sportlich, aber professionell. Daraufhin wird alles ausgerichtet und optimiert“, erzählt Produzent Florian Gebhardt über die Abläufe.
Toxische Männlichkeit als eines der Hauptthemen
Gute Vorbereitung ist dabei alles. Auch bei Hauptdarstellerin Salka Weber, die sich für den aktuellen Landkrimi in ein wirklich dunkles Thema einarbeiten musste. „Ich habe mir viele Interviews mit Gisèle Pelicot (Zwischen 2011 und 2020 betäubte Dominique Pelicot seine damalige Ehefrau Gisèle in ihrem Haus in Frankreich wiederholt mit Medikamenten und lud Dutzende Männer ein, sie während ihrer Bewusstlosigkeit zu vergewaltigen, Anm. d. Red.) angehört. Die Details, die sie darin erzählt hat, fand ich echt erschreckend“, erzählte Weber.
Toxische Männlichkeit, Rachefeldzüge und abgrundtiefe Geheimnisse offenbaren sich in dem neuen TV-Krimi, der voraussichtlich Ende 2027 im Fernsehen zu sehen sein wird. Neben Luser und Weber stehen in prominenten Rollen auch Anton Widauer und weiters Heide Maria Hager, Caroline Frank, Selina Graf, Cornelius Obonya, Martina Spitzer, Rainer Doppler, Emese Fáy, Edi Jäger u. v. a. vor der Kamera. Regie führen bereits zum zweiten Mal die beiden Brüder Arash T. Riahi und Arman T. Riahi.
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