Seit mehr als drei Wochen hat die naturwissenschaftliche Fakultät der Uni Salzburg massive Probleme mit Legionellen. Erste Maßnahmen scheinen seit Ende September nicht genug gegriffen zu haben. Deshalb werden die Wasserleitungen am Donnerstag zugedreht. Auch Experimente müssen pausieren.
Gerade mal einen Tag Vorlaufzeit gibt die Uni Salzburg den Studenten und Mitarbeitenden an der NaWi, um sich auf zumindest einen wasserfreien Nachmittag einzustellen. Nötig macht das ein Legionellen-Ausbruch im Bauwerk aus den 80er-Jahren. Dieser wurde bereits Ende September bekannt.
„Verschiedene Faktoren“
„Das hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen. Es laufen Desinfektionsmaßnahmen, die von einem gerichtlich beeideten Sachverständigen überwacht werden“, hieß es seitens der universitären Gebäudeleitung zur „Krone“. Vergangene Woche wurde bereits davon ausgegangen, „über den Berg zu sein“.
Nun folgt allerdings – mit Ausnahme der Toilettenspülungen – die Komplettsperre der Wasserversorgung. „Bitte stellen Sie sicher, dass laufende Versuche oder Geräte in den Laboren rechtzeitig darauf vorbereitet oder gestoppt werden“, teilte die Uni in einer Nachricht am Mittwochvormittag mit.
Parallel dazu laufen aktuell Sanierungsmaßnahmen, weil verschiedene Gebäudetrakte in die Jahre gekommen sind. Probleme gibt es bei Flachdächern. Bei stärkerem Regen dringt seit längerem Wasser in das Foyer ein.
Am Freitag ist mit einer bräunlichen Verfärbung des Wassers zu rechnen. Ab kommenden Montag sollte die Versorgung mit klarem Wasser wieder funktionieren.
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