„Tradition seit 1482 – modern interpretiert“ – so wirbt das Gasthaus Schwarzer Adler in Jochberg im Tiroler Bezirk Kitzbühel auf seiner Homepage um Gäste. Diese Tradition steht nun auf wackeligen Beinen. Denn der Traditionswirt schlitterte in die Insolvenz, wie jetzt bekannt wurde.
„Über die Gründe dieser Insolvenz liegen derzeit noch keine geprüften Informationen vor. Die Ursachen werden wir in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung erheben“, berichtet der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) in einer Aussendung.
Den Antrag auf Eröffnung der Insolvenz, von der neben dem Geschäftsführer auch sieben Mitarbeiter betroffen sind, habe ein Gläubiger bei Gericht eingebracht.
Es bleibt abzuwarten, ob die Schuldnerin in der Lage ist, nachvollziehbar darzustellen, dass eine Fortführung auf wirtschaftlich soliden Beinen stehen kann.
Der KSV in einer Aussendung
Verbindlichkeiten von 280.000 Euro
Weiter heißt es, dass sich „die Höhe der aushaftenden Verbindlichkeiten laut Eigenangabe der Schuldnerin auf rund 280.000 Euro belaufen“. Ob das Traditionsgasthaus ohne Nachteile für die Gläubiger fortgeführt werden kann, ist derzeit noch unklar.
Dazu heißt es vom KSV abschließend: „Es bleibt insbesondere abzuwarten, ob die Schuldnerin in der Lage ist, nachvollziehbar darzustellen, dass eine Fortführung auf wirtschaftlich soliden Beinen stehen kann.“
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