Im schweizerischen Goldach nahe Vorarlberg schlug ein junges Einbrecher-Trio erst in einem Schwimmbad und dann bei einem Automaten zu. Die Flucht vor der Schweizer Polizei dauerte allerdings nicht lange – auch dank einer vierbeinigen Ermittlerin.
Ein nächtlicher Streifzug hat für drei Jugendliche im schweizerischen Goldach – nur wenige Kilometer von der Vorarlberger Grenze entfernt – mit Festnahmen geendet. In der Nacht auf Donnerstag schlug das Trio zunächst die Glasscheibe eines Schwimmbads ein und durchsuchte das Gebäude, wodurch ein Sachschaden von rund 2000 Franken entstand. Nur wenig später versuchten die Vandalen kurz vor 1.30 Uhr einen Automaten aufzubrechen, wodurch ein weiterer Schaden in Höhe von 5000 Franken entstand.
Staatsanwaltschaften ermitteln
Aufmerksam gewordene Anrainer schlugen Alarm, die Kantonspolizei St. Gallen rückte umgehend aus und ertappte das Trio auf frischer Tat. Doch noch bevor die Beamten die Jugendlichen festnehmen konnten, versuchten diese davonzulaufen. Zwei Schweizer im Alter von 15 und 18 Jahren kamen nicht weit und wurden rasch gestoppt. Dem dritten Tatverdächtigen – ebenfalls ein 18-jähriger Schweizer – kam schließlich Polizeihündin Viva auf die Spur: Die vierjährige Rottweiler-Hündin spürte den Flüchtenden in der Nähe des Tatorts auf. Die Staatsanwaltschaft und die Jugendanwaltschaft St. Gallen haben Ermittlungen aufgenommen.
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