Isamil Tadjouri

Altacher Goldtorschütze wurde zum Weltenbummler

Bundesliga
17.10.2026 13:25

Die Saison 2014/15 ging als viertes Bundesligajahr nach dem zweiten Aufstieg in die Altacher Fußballgeschichte ein. Zudem feierten die wackeren Vorarlberger in dieser Spielzeit zwei Siege gegen Meister Salzburg. Zu Hause ein 4:1 und auswärts ein 1:0, am 7. März 2015. Das war der letzte Auswärtserfolg der Rheindörfler im Stadion Wals-Siezenheim. Der Siegtorschütze: Ismael Tajouri.

Seit seinen Tagen in Altach ist der gebürtige Schweizer durch die Fußballwelt gereist: Austria Wien, New York City FC, Los Angeles FC, Omonia Nikosia, Minnesota United sowie die libyschen Klubs Swehly, Al-Ahli Tripoli und Al-Nasr – dort spielt er heute noch – waren die Stationen des Linkfußes. Der auch sechs Partien für die libysche Nationalmannschaft absolvierte. In Altach erzielte Tajouri in 62 Spielen neun Tore.

Bullen-Pleite kein Vorteil
Am Sonntag (14.30 Uhr) wird der Mittelfeldspieler nur aus weiter Ferne den nächsten Altacher Versuch, in Salzburg zu bestehen, mitverfolgen. Die Voraussetzungen für die Ländle-Elf sind durchaus gut. Nicht so sehr wegen des Erfolges gegen Wolfsberg am letzten Wochenende. Vielmehr wegen der Klatsche, die Salzburg gegen den AC Mailand in der Europa League erst am Donnerstag einstecken musste. Die Italiener führten die Salzburger vor. Und lieferten damit den Altachern die „Gebrauchsanweisungen“, wie man den Mozartstädtern beikommen kann. Von einem Vorteil will Altachs Trainer Ognjen Zaric aber nichts wissen: „Sie sind eine Topmannschaft, wir brauchen einen Toptag, um in Salzburg tatsächlich zu bestehen.“

Die Salzburger müssen die 0:4-Pleite gegen den AC Milan am Donnerstag verdauen.
Die Salzburger müssen die 0:4-Pleite gegen den AC Milan am Donnerstag verdauen.(Bild: GEPA)

Erste „Null“ macht Hoffnung
Veränderungen im Team der Altacher sind nicht zu erwarten. Einzig der für zwei Spiele unbedingt gesperrte Mike Bähre wird durch Vesel Demaku ersetzt. Offen lässt Zaric hingegen, ob er in Salzburg eine defensivere Variante als zuletzt im gegen Wolfsberg aufs Feld schicken wird. „Die Kompaktheit in der Defensive ist wichtig. Für die Abwehr hat es im letzten Spiel endlich die erste Null in dieser Saison gegeben. Diese Leistung ist die Basis für das morgige Duell in Salzburg“, sagt Altachs Abwehrchef Benedikt Zech. 

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