Zwei Niederlagen in Serie ließen SW Bregenz in Liga zwei auf den zehnten Platz abrutschen. Um nicht noch weiter in die gefährliche Zone zu geraten, müssen jetzt wieder Punkte her. Heute kommt Amstetten in die Festspielstadt – Sportkoordinator Patrick Schneider fordert einen Sieg.
Die Bregenzer müssen ein wenig aufpassen. Nach einem stabilen Saisonstart kratzte man in der Zweiten Bundesliga an den vordersten Plätzen, unterlag aber in den letzten beiden Runden – vor der Länderspielpause in der letzten Minute gegen St. Pölten, im ersten Spiel nach dem Re-Start in Wels, rutschten damit bis auf Platz zehn ab. Und verspüren jetzt ein wenig Druck. „Wir müssen gegen Amstetten gewinnen, sonst kommen wir in den Strudel“, weiß Sportkoordinator Patrick Schneider, „und das darf mit dieser Mannschaft und diesem Kader nicht passieren.“
Zuletzt in Wels scheiterten die Festspielstädter hauptsächlich an der eigenen Harmlosigkeit. Während sie Gegner und Spiel weitestgehend unter Kontrolle hatten, wurden über die gesamte Spielzeit kaum Torchancen kreiert – im Gegenzug kassierte man einen Treffer aus einer eigentlich harmlosen Situation. „Gegen Amstetten müssen wir es wieder schaffen, mehr Möglichkeiten zu erarbeiten, es muss schneller gehen bis wir den Ball vorne haben“, sagt Schneider.
Volle Attacke
Einfach wird es aber nicht gegen die Niederösterreicher. Bei denen trifft Goalgetter David Peham zwar derzeit nicht mehr so konsequent wie noch in der vergangenen Saison, trotzdem liegen die Amstettener mit drei Siegen, vier Remis und nur einer Niederlage auf dem guten fünften Tabellenplatz. Zuletzt holte man ein 1:1 gegen Spitzenreiter BW Linz. Was die Bregenzer aber nicht daran hindern wird, die drei Punkte anzugreifen. „Volle Attacke“, verspricht Schneider – Anpfiff in der ImmoAgentur-Arena ist um 15.30 Uhr.
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