Mit seinen 40 Jahren schießt Martin Bartolini immer noch Tore am Fließband. Mittlerweile für das Fußacher 1b, wo der Goalgetter in seinen ersten vier Spielen gleich achtmal traf. Kicken will er „so lange ich die Jungen noch ärgern kann“ – aber auch auf eine Trainerlaufbahn bereitet er sich vor.
Martin Bartolini hat in den letzten 25 Jahren viele Tore im Vorarlberger Unterhaus geschossen. Und jetzt, mit 40 Jahren, hat der gebürtige Bregenzer immer noch nicht genug. Zwar machte er in Fußach im Sommer einen Schritt zurück von der Vorarlbergliga ins 1b in die vierte Landesklasse, dort startete Bartolini aber gleich gewaltig in die Saison – acht Tore markierte er in seinen ersten vier Spielen. Dann aber bremste ihn ein Muskelbündelriss aus, eine der wenigen Verletzungen seiner Karriere. Am vergangenen Spieltag feierte er sein Comeback, wurde mit dem 2:1-Siegtreffer in der Nachspielzeit gegen Mäder auch gleich wieder zum Matchwinner.
Für den Fußball tut Bartolini, der als Bäcker in Höchst arbeitet, viel. „Ich mache sechsmal die Woche Krafttraining“, sagt er, „Fußball macht mir einfach immer noch Spaß. Und so lange ich die Jungen ärgern kann, werde ich das tun“, fügt er lachend an.
Eine weitere Motivation
Außerdem hat der Routinier eine weitere Motivation, am Fußballplatz zu bleiben. Sein Sohn Santino spielt in der U10, die wird vom Papa betreut. „Im November habe ich die nächste Prüfung, dann kann ich bis zur U15 trainieren“, erzählt Bartolini. Der in seiner Karriere einige Stationen hinter sich hat. „Ich wollte immer besser werden“, sagt er. Nach Fußach zog es ihn aber immer wieder, dort wird er auch seine Karriere beenden. „In Fußach kann man auch mal einen Blödsinn machen, ohne dass es gleich ein Riesentheater ist“, lacht Bartolini.
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