Nach eineinhalb Jahren Bauzeit haben die illwerke vkw die Generalerneuerung ihres Wasserkraftwerks in Partenen abgeschlossen. Weltweit seltene Spezialturbinen sorgen dafür, dass das Werk nicht nur auf dem neuesten Stand der Technik ist – es wird auch mehr Strom erzeugt.
Fast ein Jahrhundert hat das traditionsreiche Vermuntwerk in Partenen mittlerweile auf dem Buckel, nun ist es fitter als je zuvor für die Energiezukunft. Nach rund eineinhalb Jahren intensiver Bauzeit haben die illwerke vkw die umfassende Generalerneuerung des Wasserkraftwerks erfolgreich abgeschlossen. Satte 95 Millionen Euro nahm der Vorarlberger Energieversorger in die Hand, um dem historischen Pionierbau aus dem Jahr 1930 modernste Technik einzuhauchen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Durch das Upgrade steigt die jährliche Stromproduktion von bisher rund 270 auf etwa 286 Gigawattstunden.
Seltene Spezialanfertigung
Herzstück des Großprojekts war der Austausch der alten Maschinen gegen zwei hochmoderne, horizontal verbaute Pelton-Turbinen – eine weltweit eher seltene Spezialanfertigung. Neben den Turbinen wurden die gesamte Elektronik, die Freiluftschaltanlage und die Gebäudehülle auf den neuesten Stand gebracht. Künftig heizt sich das Kraftwerk sogar selbst, indem es die Abwärme der Maschinen nutzt. Ganz ohne Hürden ging die Sanierung allerdings nicht über die Bühne, schließlich musste unter anderem der Vermuntsee entleert werden, ohne die Umwelt oder das darunterliegende Obervermuntwerk II zu beeinträchtigen.
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