Nach längerer Pause gab es in ganz Österreich am Freitag wieder Klimaproteste. In Salzburg schlossen sich rund 400 Teilnehmer dem Demozug von „Fridays For Future“ an, der vom Hauptbahnhof in die Innenstadt führte.
Die letzte größere Klima-Demo fand in Salzburg 2024 statt. Jetzt gründete sich die Regionalgruppe neu.
Der Klimaprotest begann Freitagnachmittag beim Hauptbahnhof. Rund 400 Teilnehmer machten sich auf den Weg über den Mirabellplatz und die Staatsbrücke zum Residenzplatz. Der Protest verlief friedlich, es kam aber zu Stau. Die Veranstalter forderten eine Verkehrsstrategie für Salzburg und Maßnahmen gegen die zunehmende Hitze im Sommer.
„Ich zahle 800 Euro für mein WG-Zimmer, das dieses Jahr 38 Grad hatte, und dabei ist das noch nicht mal eine Dachgeschosswohnung. Wenn ich mein Fenster nachts öffne, aber mein Zimmer einfach nicht kühl wird, weil die Stadt und Straßen sich aufgeheizt haben, dann hilft auch Lüften nichts mehr. Da muss sich etwas ändern. Zum Beispiel durch Entsiegelung der öffentlichen Flächen, gerade auch in der Innenstadt“, so Student Lukas.
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