Bei Polizei-Razzia

Krimineller versteckte sich in Omas Kleiderschrank

Salzburg
16.10.2026 18:00

„Der Verdächtige ist im Kleiderschrank“, hieß es bei einer Polizei-Razzia Mitte August in Salzburg. Ausgerechnet im Kasten der Oma versteckte sich ein Salzburger vor den Beamten. Dabei wird ihm sogar vorgeworfen, seine eigene Großmutter um Bargeld gebracht zu haben. 

Ob nicht da sogar einer der Beamten schmunzeln musste: Wie die „Krone“ erfuhr, versuchte sich ein Krimineller bei einer Hausdurchsuchung Ende August vor der Polizei zu verstecken. Wo? Ausgerechnet im Kleiderschrank der Oma. Beamten fanden ihn im Kasten kauernd. Der Mann, ein bereits vorbestrafter Salzburger (32), hatte auch seinen Wohnsitz bei der Großmutter. Deshalb war die Polizei dort aufgetaucht.

Großmutter wurde auch zum Opfer
Und ausgerechnet die eigene Oma war auch eines seiner Opfer: Laut Strafantrag soll der Enkel die Bankomatkarte der Salzburgerin an sich genommen und damit über mehrere Monate – zwischen Mai und August 2026 – einen Schaden in Höhe von rund 5300 Euro verursacht haben.

Das war aber nicht die einzige moralisch verwerfliche Tat, die ihm von der Salzburger Staatsanwaltschaft angelastet wird: Der 32-Jährige muss sich auch wegen des Vorwurfs des Einbruchsdiebstahls rechtfertigen. Ausgerechnet die Vereinsräume eines kleinen Salzburger Fußballvereins suchte er sich laut Anklage als Ziel aus, stahl bei einem Einbruch im Mai 2026 rund 600 Euro aus der Vereinskassa sowie zwei elektronische Geräte. Am kommenden Mittwoch muss er sich wegen dieser beiden mutmaßlichen Straftaten vor einem Richter des Landesgerichtes verantworten.

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