Die Salzburger Festspiele übersiedeln mit ihren Konzerten während des Umbaus des Großen Festspielhauses in den Sommern 2029 und 2030 in das Messezentrum und die Salzburg Arena. Das hat das Kuratorium am Freitag in seiner Sitzung entschieden. Auch der „Jedermann“ soll bei Schlechtwetter in eine Messehalle ausweichen, ganz vom Tisch ist eine mobile Überdachung am Domplatz aber noch nicht.
Die Opern-Aufführungen sollen hingegen weiter in der Altstadt bleiben und ins Haus für Mozart und in die Felsenreitschule wandern. Wie die Festspiele mitteilten, werde dazu bis zur Mozartwoche im Jänner aktuell ein erstes Maßnahmenpaket mit Sanierungsarbeiten vorgezogen. Die beiden Häuser könnten dann auch während der Sperre des Großen Festspielhauses zwischen Herbst 2028 und Frühjahr 2031 für die Stammmieter und die Festspiele betrieben werden.
Mit der Salzburg Arena und der Messe für die Konzerte und den Jedermann setzte sich die aus budgetären Gründen von der Politik favorisierte Variante durch, auch weil das Messezentrum zu je einem Anteil von 39,9 Prozent im Eigentum von Stadt und Land Salzburg steht. Der Rest gehört der Wirtschaftskammer. Dennoch hatte es Verfechter für einen Standort in der Nähe der Altstadt gegeben. Alternativ wären eine Ersatzhalle aus Stahl am Areal der Stiegl-Brauerei oder beim Kloster St. Josef angedacht gewesen.
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