Noch bevor Filme überhaupt zu uns ins Kino kommen, kann man sie schon über Internet-Tauschbörsen wie KaZaA oder Overnet in DVD-Qualität herunterladen – und dass obwohl es sie offiziell noch nicht einmal auf DVD gibt. Die „undichte Stelle“ ist nun gefunden: Mitglieder der Oscar-Jury sollen für die Verbreitung sorgen...
Wer über eine schnelle Internet-Verbindungund das richtige Programm verfügt, kann schon seit WochenFilme wie "Gangs of New York", "Chicago" oder "About Schmidt"aus dem Internet laden. Und zwar nicht wie oft früher inmiserabler Qualität, von abgefilmten Leinwänden, sondernin allerbester DVD-Qualität. Was dem cinephilen Internet-Userso manche Kinokarte erspart ist der Filmindustrie naturgemäßein Dorn im Auge. Schließlich beeinträchtigt das nichtnur die Zahl der Kino-Geher sondern auch die späteren DVD-Umsätze.
Oscar-Jury als undichte Stelle Doch wie kommen die DVD-Filme ins Netz, die oft nochnicht einmal im Kino angelaufen sind? Als undichte Stelle geratennun die Oscar-Juroren und Jury-Mitglieder anderer Preisverleihungenins Visier der Fahnder: An insgesamt 5.800 Oscar-Jurymitgliederwerden DVDs aller Anwärter verschickt. Die so genannten "Screener"sind nicht nur gratis im Internet zu haben sondern werden in China,Thailand, Malaysia und anderen südostasiatischen Ländernauf DVD verkauft.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.