Wohnen wurde teurer

Hier sind die Mietpreise am stärksten gestiegen

Wirtschaft
13.10.2026 09:17
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Österreich ist das Angebot an Mietwohnungen und -häusern seit Jahresbeginn gestiegen. Parallel dazu kletterten aber auch die Mietpreise nach oben, teils sogar ordentlich – nur in einem Bundesland sanken die Mieten.

Während überall in Österreich die Mieten seit Anfang 2026 gestiegen sind, gingen sie im Burgenland nach unten. Hier gab es im Durchschnitt einen Rückgang der Mietpreise um vier Prozent auf 11,3 Euro pro Quadratmeter. Am stärksten legten die Bruttomieten – also Miete plus Betriebskosten und Umsatzsteuer – in der Steiermark zu. Im Jahresvergleich stiegen sie um 14 Prozent auf 14,4 Euro pro Quadratmeter, geht aus einer Umfrage der Plattform ImmoScout24 hervor.

In Wien wurde ein Anstieg der Mietpreise von sieben Prozent verzeichnet. „Mit 22,6 Euro pro Quadratmeter bleibt die Bundeshauptstadt das teuerste Bundesland. Für 70 Quadratmeter bedeutet das monatlich 1581 Euro“, hieß es von ImmoScout24.

An zweitteuersten sind die Mieten in Tirol mit 21,7 Euro pro Quadratmeter. Danach kommt Salzburg mit 20,3 Euro. In Salzburg lag das Plus bei zwei Prozent, ebenso in Vorarlberg. In Niederösterreich stiegen die Preise um drei Prozent. Kärnten und Oberösterreich verzeichnen jeweils einen Zuwachs von fünf Prozent.

In den ersten drei Quartalen 2026 lagen die angebotenen Bruttomieten österreichweit um sechs Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das Angebot an Mietobjekten erhöhte sich um durchschnittlich drei Prozent.

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