Mo, 25. Juni 2018

Eisige Temperaturen

30.12.2014 16:08

Kältewelle erfasst Europa: Erste Todesopfer

Nach dem ungewöhnlich milden Wetter hat nun eine eisige Kaltfront Europa fest im Griff. Durch die Schneefälle kam es nicht nur zu massiven Problemen auf den Straßen, auch forderte die Kälte erste Todesopfer. So erfroren etwa in Frankreich mindestens fünf Menschen.

Bei den französischen Kälteopfern handelt es sich um fünf Obdachlose: In den vergangenen Tagen erfroren drei Menschen in der nordfranzösischen Stadt Douai, in der Hauptstadt Paris und im Mittelmeerort Mandelieu-la-Napoule, teilten die Behörden am Dienstag mit.

Zwei weitere Männer starben bei einem Brand in ihrer improvisierten Unterkunft in Brie-Comte-Robert östlich von Paris. Die Obdachlosen hatten sich nach Polizeiangaben vermutlich wegen der großen Kälte mit Temperaturen von bis zu minus 14 Grad Celsius in ein verlassenes Haus geflüchtet und dort ein Feuer gemacht, das offenbar außer Kontrolle geriet.

Drei Todesopfer in Bulgarien
Auch in Bulgarien forderten eisige Kälte und heftiger Schneefall drei Todesopfer. Am kritischsten war die Lage im Nordwesten des Balkanlandes, berichteten bulgarische Medien am Dienstag. Hunderte Autos blieben in Schneeverwehungen stecken. Zahlreiche Landstraßen waren unbefahrbar. Beim Zugverkehr gab es erhebliche Verzögerungen.

Im Raum Widin an der Donau blieben Tausende Menschen ohne Strom - starker Wind hatten die Stromleitungen beschädigt. In der Hauptstadt Sofia wurden erstmals in diesem Winter 13 Grad unter Null gemessen. An Silvester und Neujahr soll es noch kälter werden, warnen Meteorologen.

Schnee und eisige Kälte in Griechenland
In Griechenland machen starker Schneefall und ungewöhnlich eisige Temperaturen den Menschen das Leben schwer. Wie das Meteorologische Amt am Dienstag mitteilte, fiel die Temperatur in der Früh im Norden des Landes auf minus zwölf Grad Celsius.

"Hier schneit es heftig. Wir haben Dauerfrost. Die Autos brauchen Schneeketten", sagte Evangelos Kaparos, ein Lehrer aus der nordgriechischen Stadt Florina. In der Ägäis wehen Winde der Stärke acht bis neun. Auch in den Gebirgsregionen nördlich von Athen fiel am Dienstag Schnee. Die griechische Hauptstadt öffnete beheizte Räume für Obdachlose.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.