So, 23. September 2018

Eisige Temperaturen

30.12.2014 16:08

Kältewelle erfasst Europa: Erste Todesopfer

Nach dem ungewöhnlich milden Wetter hat nun eine eisige Kaltfront Europa fest im Griff. Durch die Schneefälle kam es nicht nur zu massiven Problemen auf den Straßen, auch forderte die Kälte erste Todesopfer. So erfroren etwa in Frankreich mindestens fünf Menschen.

Bei den französischen Kälteopfern handelt es sich um fünf Obdachlose: In den vergangenen Tagen erfroren drei Menschen in der nordfranzösischen Stadt Douai, in der Hauptstadt Paris und im Mittelmeerort Mandelieu-la-Napoule, teilten die Behörden am Dienstag mit.

Zwei weitere Männer starben bei einem Brand in ihrer improvisierten Unterkunft in Brie-Comte-Robert östlich von Paris. Die Obdachlosen hatten sich nach Polizeiangaben vermutlich wegen der großen Kälte mit Temperaturen von bis zu minus 14 Grad Celsius in ein verlassenes Haus geflüchtet und dort ein Feuer gemacht, das offenbar außer Kontrolle geriet.

Drei Todesopfer in Bulgarien
Auch in Bulgarien forderten eisige Kälte und heftiger Schneefall drei Todesopfer. Am kritischsten war die Lage im Nordwesten des Balkanlandes, berichteten bulgarische Medien am Dienstag. Hunderte Autos blieben in Schneeverwehungen stecken. Zahlreiche Landstraßen waren unbefahrbar. Beim Zugverkehr gab es erhebliche Verzögerungen.

Im Raum Widin an der Donau blieben Tausende Menschen ohne Strom - starker Wind hatten die Stromleitungen beschädigt. In der Hauptstadt Sofia wurden erstmals in diesem Winter 13 Grad unter Null gemessen. An Silvester und Neujahr soll es noch kälter werden, warnen Meteorologen.

Schnee und eisige Kälte in Griechenland
In Griechenland machen starker Schneefall und ungewöhnlich eisige Temperaturen den Menschen das Leben schwer. Wie das Meteorologische Amt am Dienstag mitteilte, fiel die Temperatur in der Früh im Norden des Landes auf minus zwölf Grad Celsius.

"Hier schneit es heftig. Wir haben Dauerfrost. Die Autos brauchen Schneeketten", sagte Evangelos Kaparos, ein Lehrer aus der nordgriechischen Stadt Florina. In der Ägäis wehen Winde der Stärke acht bis neun. Auch in den Gebirgsregionen nördlich von Athen fiel am Dienstag Schnee. Die griechische Hauptstadt öffnete beheizte Räume für Obdachlose.

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