Zum Kehraus der 11. Salzburger Liga-Runde waren die Nachzügler gefordert. Im Panoramacenter kam es zum Nachzüglerduell zwischen ATSV Salzburg und Schwarzach. Derweil forderte Aufsteiger Golling Siezenheim.
Schon das Line-up bei Liganeuling ATSV ließ nichts Gutes erahnen. Nur zwölf Mann standen Trainer Milan Pavlovic zur Verfügung. Trotzdem dauerte es keine zwei Minuten, bis die Städter in Führung lagen: Nach Lochpass und geblocktem Querpass staubte der starke Marko Stojanovic ab (2.). „Wir können zur Pause auch 0:2 oder 0:3 zurückliegen“, sah Gästecoach Mario Krimbacher eine verhaltene Hälfte seiner Mannschaft.
Später Ausgleich
Am Ende kam das Glück aber zu den Pongauern zurück: Nachdem die Hausherren Goalie Miodragovic (Crash mit einem Gegenspieler) austauschen musste, setzte sich der nach vorne beorderte Gäste-Verteidiger Fabio Amering am Sechzehner-Eck durch und bediente Branko Bozic, der den Ball unter die Latte drosch (93.). „Gottseidank ist es zumindest noch ein Punkt geworden“, atmete Krimbacher durch. Es war erst der zweite Punktgewinn seiner Mannschaft in dieser Saison. Zuvor hatte man lediglich Aufsteiger Berndorf bezwingen können.
Gänzlich andere Sorgen hat derweil der dritte Aufsteiger Golling: „Uns fehlen einfach von Woche zu Woche zwischen acht und zwölf Spielern“, weiß Trainer Philip Buck. Trotzdem feierte sein Team in Siezenheim, wo Coach Felix Auinger die halbe Startelf umkrempeln musste, einen 3:0-Sieg. „Wir waren einfach effektiver. 3:0 sieht aber natürlich souveräner aus, als es war“, bilanzierte Buck. Sein Team bleibt damit im Mittelfeld, während Siezenheim ins Hintertreffen gerät. „Von der Leistung her bin ich zufrieden, aber wir schaffen es eben nicht uns zu belohnen“, meinte Auinger. Immerhin: Er ließ die 1b-Akteure Mohammad und Iyen in der Startelf debütieren, war mit den beiden zufrieden.
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