Die Flachgauer Gemeinde Strobl hat im heurigen Jahr Parkgebühren im Zentrum eingeführt. Durch eine günstige Jahreskarte konnte die einheimische Bevölkerung überzeugt werden. Jetzt nach dem ersten Sommer zeigt sich, dass die Maßnahme geholfen hat und Parktouristen verschwunden sind.
Jahrelang haben Radfahrer und Wanderer das Zentrum in Strobl mit ihren Autos als Ausgangspunkt für Touren genützt. Gäste und Einheimische hatten dann keine Parkplätze mehr zur Verfügung. „Deshalb haben wir heuer Gebühren eingeführt, um den Parktourismus einzudämmen und zu lenken“, erklärt Bürgermeister Harry Humer (SPÖ). Seit 1. Juni sind die Gebühren in Kraft. Ein günstiges Jahresticket um 40 Euro konnte die Einheimischen von der Maßnahme überzeugen.
In den ersten beiden Wochen wurden mehr als 800 davon verkauft. Wie lautet das Fazit in dem beliebten Tourismusort nach dem ersten Sommer? „Es war der absolut richtige Weg, und es hat tadellos funktioniert“, zeigt sich der Ortschef zufrieden und fügt hinzu: „Es hat immer freie Parkplätze im Ortszentrum gegeben.“
Anschaffungskosten haben sich schon reingespielt
Am Erfolg will man sich nicht ausruhen. Anfang des kommenden Jahres wird es eine Evaluierung der Maßnahme geben und gegebenenfalls nachjustiert. Derzeit gibt es zum Beispiel nur eine Parkzone. Vielleicht werden es künftig mehr. Ausgezahlt hat es sich jedenfalls auch finanziell. Denn die Kosten für die Einrichtung der Zone und die Anschaffung der Parkautomaten haben sich im Sommer schon reingespielt.
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