Die Bregenzer hatten sich vor dem Spiel in Wels viel vorgenommen, kontrollierten die Partie gegen die Oberösterreicher auch weitestgehend. Schafften es aber nicht, die Kugel im Tor unterzubringen. Und kassierten dann einen Gegentreffer – 0:1-Niederlage.
Von der im Vorfeld von Neo-Coach Makus Lackner angekündigten vergrößerten Risikofreudigkeit bei den Welsern war im ersten Spiel nach der Länderspielpause gegen Bregenz von Beginn an nicht viel zu sehen, die Hausherren verschanzten sich tief in der eigenen Hälfte und lauerten auf Konter. Die gab es vorerst aber nicht, dafür einen schnellen Wechsel – Bregenz-Offensivmann Nicolas Rossi musste schon nach neun Minuten mit Muskelproblemen vom Platz, Daigo Araki kam. Und der Japaner flankte bald mustergültig auf seinen Landsmann Atsushi Zaizen, dessen Flugkopfball wurde allerdings von Wels-Goalie Schrockner pariert (15.). Glück hatten die Schwarz-Weißen wenig später, als Hertha-Stürmer Drammeh die Kugel aus kürzester Distanz über das Tor jagte (20.).
Dann wurde Bregenz stärker, schnürte die Oberösterreicher immer mehr ein. Doch die zahlreichen Ecken und Freistöße brachten vorerst nichts ein. Mit 0:0 ging es im Welser Dauerregen in die Pause.
Schock für Bregenz
Nach Wiederanpfiff kam Zaizen mit einem Schuss von der Strafraumgrenze dem Welser Tor gefährlich nah (53.). Stattdessen kassierte das Team von Martin Brenner dann aber das 0:1 – bei einem eigentlich harmlosen Schuss von Oliver Kregar war SW-Goalie Peter Aizawa die Sicht verstellt (59.).
In der Schlussphase versuchte Bregenz viel, gelingen wollte aber nichts mehr. Trotz deutlicher Überlegenheit im Spiel mussten die Festspielstädter die Heimreise ohne Punkte antreten. „Nur eine richtige Chance im ganzen Spiel, das ist zu wenig. Wir waren harmlos“, resümierte SW-Sportkoordinator Patrick Schneider.
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