Teddybären mit Bauchweh und Puppen mit gebrochenen Armen nehmen kleinen Patienten die große Angst vor dem Spitalsbesuch – ein „Krone“-Lokalaugenschein in Wien-Favoriten.
Strahlende Kinderaugen lassen das aktuell sehr herbstliche Wetter in der Bundeshauptstadt doch ein wenig freundlicher wirken! Im ÖGK-Gesundheitszentrum Favoriten herrschte am Freitag nämlich reger Betrieb. Doch diesmal waren es keine Menschen, die auf eine Behandlung warteten, sondern die kuscheligen Lieblinge von rund 110 Kindergartenkindern.
Mit Teddybären, Puppen und Stofftieren im Arm kamen die kleinen Besucher aus Wiener Kindergärten zur Untersuchung. Die Kinder übernahmen dabei selbst die Rolle besorgter Eltern, während ihre flauschigen Patienten gründlich durchgecheckt wurden.
Da wurde abgehört, Blutdruck gemessen, verbunden und natürlich getröstet. Die kleinen „Mamas“ und „Papas“ durften erklären, wo es ihrem Liebling wehtut, Fragen beantworten und mithelfen.
Kindergesundheit spielerisch stärken
Bereits zum fünften Mal veranstaltete die Österreichische Gesundheitskasse das beliebte Kuscheltier-Krankenhaus. Dahinter steckt eine wichtige Idee: „Diese Aktion schafft einen spielerischen Zugang zu medizinischen Situationen und kann helfen, Ängste abzubauen“, erklärte ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer.
Den der regelmäßige Arztbesuch ist bei Sprösslingen bildungsferner Familien bei Weitem keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Dunkelziffer bei unerkannten Erkrankungen dürfte laut Ärzten hoch sein.
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