Festspiel-Baustelle

Salzburger Adventsingen übersiedelt schon ab 2027

Salzburg
08.10.2026 21:30

Das Salzburger Adventsingen geht in das Jubiläumsjahr: Seit 80 Jahren kommen die traditionsreichen Inszenierungen schon im Großen Festspielhaus auf die Bühne. Publikumslieblinge sind die Hirtenkinder. Ab 2027 muss das Adventsingen dann wegen der Festspiel-Baustelle übersiedeln. 

Die Inszenierung „Das große Geheimnis“ ist das letzte Werk einer langen Ära. Der langjährige Gesamtleiter Hans Köhl übergibt nach dem 80-Jahre-Jubiläum im Advent 2026 an Robert Pienz, der zu geplanten Änderungen im kommenden Jahr noch vage bleibt. Nur soviel: „Es wird anders!“ Neu ist dann jedenfalls die Spielstätte, denn das Adventsingen wird heuer zum letzten Mal im Großen Festspielhaus stattfinden. Wegen der Baustelle ist dann ab kommender Saison eine Übersiedelung in die Felsenreitschule geplant.

Schauplatz der Jubiläumsproduktion ist nach Inszenierungen am Dachstein oder in Judäa wie ursprünglich die Salzburger Altstadt. Bühnenbildner Andreas Ivancsics nahm historische Fotografien als Vorlage. Das Glockenspiel und die Fassade des Salzburger Heimatwerks werden zu markanten Elementen auf der Bühne. Gebaut und umgesetzt wurden die Bühnenelemente wieder in der Tischlerei von Alfred Laserer in Gosau. 

Kostümbildnerin Brigitte Schiebler arbeitet mit natürlichen Materialien und gut abgestimmten Farben. Maria wird bestickte Seide tragen, der Engel bestickte Baumwolle. Bühnenbild und Kostüme sollen ein harmonisches Gesamtbild ergeben.

Die Hirtenkinder haben wieder eine tragende Rolle: Sie suchen entlaufene Schafe und finden bei Rabbi Jakob (gespielt von Edwin Hochmuth) eine Bleibe. Premiere ist am 27. November im Großen Festspielhaus.

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