Zwei Brände ereigneten sich im Dezember 2025 in Lamprechtshausen: Am Nikolotag brannte eine Gartenhütte samt Carport und zwei darin abgestellten Autos. Nur eine Woche später stand die nächste Hütte in Flammen. Zwei Männer mussten sich nun vor Gericht wegen vorsätzlicher Brandstiftung verantworten.
Am 6. Dezember 2025 entflammte eine Gartenhütte samt Carport sowie zwei dort abgestellten Autos in Lamprechtshausen. Der Brand löste einen größeren Feuerwehreinsatz aus – Wohnhäuser waren auch durch die Flammen bedroht. Doch die Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindern. Gartenhütte, Carport und zwei Autos brannten aber lichterloh. Auf 350.000 Euro wurde der Gesamtschaden damals geschätzt.
Duo ausfindig gemacht
Nur eine Woche später, am 13. Dezember, brannte die nächste Gartenhütte in Lamprechtshausen: Wieder war die Feuerwehr im Einsatz. Und erneut wurde die Hütte ein Raub der Flammen. Danach war klar: Es handelte sich um Brandstiftungen. Zwei Männer, ein Österreicher (38) und ein Bosnier (32), konnten als Tatverdächtige ausgeforscht werden.
Sie mussten sich am Donnerstag im Landesgericht dem Vorwurf der vorsätzlichen Brandstiftung stellen. Laut Anklage hatten sie aufgrund der Kälte in beiden Fällen ein Feuer im Inneren der Hütten gemacht und diese verlassen, ohne abzulöschen. Der 38-Jährige wurde deshalb nicht rechtskräftig zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Komplize kam mit 21 Monaten bedingt davon.
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