Ende Juli traf eine Mure die Kläranlage in Sölden. Das Betriebsgelände war großflächig verschüttet. Das Abwasser floss direkt in die Ache. Nun gibt es gute Nachrichten, wie der Bürgermeister berichtet.
Groß war die Aufregung und auch die Sorge, als Ende Juli bei einem schweren Unwetter im Tiroler Sölden auch das Klärwerk von Schlamm und Geröll getroffen wurde. Massenhaft Wasser trat in das Gebäude ein und beschädigte große Teile der Anlage.
Das Land Tirol erteilte der Gemeinde eine Ausnahmebewilligung, sodass die Gemeinde das Abwasser direkt in die Ötztaler Ache umleiten durfte.
Gut zwei Wochen später gelang mit der Wiederherstellung der mechanischen Siebanlage ein Schritt hin zur Normalität. Diese Anlage kann Grobstoffe entfernen. Das Wasser floss jedoch weiterhin in die Ache.
Wie die „Krone“ nun erfuhr, geht das Klärwerk am 19. Oktober mit einer Klärstraße wieder in Betrieb. „Wir müssen das Klärwerk so schnell wie möglich wieder in Betrieb bekommen. Wir fangen nächste Woche mit dem Aufbau der Bakterienbiomasse an und können eine Klärstraße starten. Die reicht bis Weihnachten“, so das Gemeindeoberhaupt Maximilian Riml. Bis dahin sollte auch die zweite Klärstraße wieder funktionieren.
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