Keine Geräte, keine Studio-Mitgliedschaft, keine Ausreden: In zehn Minuten können Sie Kraft aufbauen und Muskeln effektiv trainieren. Wie das geht, zeigen wir hier. Dafür brauchen Sie nur Ihren Körper und Motivation.
Muskeln benötigen Reize und Widerstand, um zu wachsen. Dafür braucht es aber nicht immer zwingend eine Hantel. Auch das eigene Körpergewicht kann einem den Schweiß auf die Stirn treiben und einen gehörig fordern.
Planke: Auf die gestreckten Arme stützen, die Beine nach hinten führen und den Körper in einer Linie halten. Diese Position möglichst lange halten und weiter steigern. Alternativ auf die Unterarme stützen.
Push-up und Mountain-Climber: Aus der Plank-Position die Brust kontrolliert zum Boden senken und kraftvoll immer wieder hochdrücken. Anschließend mit gestreckten Armen die Knie abwechselnd zum gegenüberliegenden Ellenbogen ziehen.
Der große Vorteil beim Bodyweight-Training: Es lässt sich praktisch überall absolvieren – im Wohnzimmer, im Hotelzimmer, im Park oder im Büro. Auf dem Trainingsplan sollten Kniebeugen, Ausfallschritte, Liegestütze oder Planks stehen. Sie gehören zu den Allzeitklassikern, weil sie mehrere große Muskelgruppen gleichzeitig beanspruchen. Dadurch lässt sich in kurzer Zeit ein effektives Ganzkörpertraining auf die (starken) Beine stellen.
Wenig Zeit, aber viel Trainingseffekt
Wer wenige Minuten effektiv nutzt, kann damit richtig viel für seine Fitness erreichen. Entscheidend ist nicht unbedingt, wie lange Sie trainieren, sondern wie konsequent. Die Anzahl der Sätze sollte langsam gesteigert werden.
Für ihren Aufbau müssen die Muskeln richtig gefordert werden und dürfen ordentlich brennen! Das kurbelt den Stoffwechsel an, lässt den Puls in die Höhe schnellen und bringt das Blut kräftig in Bewegung. Dabei gilt: Qualität vor Quantität. Führen Sie die Bewegung mit sauberer Technik und guter Körperspannung aus, nutzen Sie den vollen Bewegungsradius aus und konzentrieren Sie sich ganz auf die jeweilige Übung.
Das Work-out mag knackig sein, das Training darf es trotzdem in sich haben. Wichtig dabei: die Belastung schrittweise erhöhen – mit mehr Wiederholungen, längeren Haltezeiten, kürzeren Pausen oder anspruchsvolleren Varianten.
Also: Timer auf zehn Minuten stellen, Lieblingsmusik einschalten und los geht’s!
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