Wie läuft der Tourismus in Zeiten von Kriegen und Krisen? Die Travel Partner Group aus Ellmau kann nicht für die ganze Branche sprechen – doch Chef Michael Poot freut sich nach einem starken Sommer über solide Vorzeichen für den Winter.
Ein weiter wachsendes Unternehmen und ein erfreulicher Rück- und Ausblick – kein Wunder, dass Travel-Partner-CEO Poot beim Pressetermin trotz aller wirtschaftlicher Turbulenzen große Zuversicht ausstrahlte. Das 1985 in Ellmau gegründete Reiseunternehmen hat inzwischen 85 Mitarbeitende, in der ganzen Firmengruppe sind es 170.
Zuletzt fiel man durch etliche Zukäufe auf – etwa das Reisebüro Profi Tours im heimatlichen Ellmau, die Kästl Touristik GmbH (Bayern) oder das Hotel Adapura in Wagrain (Salzburg).
Konzernumsatz schon bei fast 100 Millionen Euro
Der Umsatz der Unternehmensgruppe nähert sich nun der 100-Millionen-Euro-Marke. „Wir haben rund 500 Reiseveranstalter allein in unserem Gruppensegment, 100 Reiseveranstalter sind digital bei uns angeschlossen.“
Poots Rück- und Ausblick ist zweifellos ein Seismograf für die Branche.
Häufigkeit der Urlaube nimmt tendenziell ab
Für den kommenden Sommer rechnet Poot mit einem Preisplus für die Kunden von 3 bis 4 Prozent. Dies hänge naturgemäß auch von der gesamten Inflation ab.
Wie wirken sich Kriege, Teuerung und die fragile Wirtschaft aus? „Die Kunden wollen nach wie vor raus, die Intensität mit drei Familienurlauben jährlich hat aber abgenommen und die Nebenausgaben sind zweifellos gesunken“, so der Experte.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.