Eine in der Stadt Salzburg lebende Deutsche (41) muss sich kommenden Dienstag im Landesgericht dem Vorwurf des versuchten Mordes an ihrem Ex-Partner stellen. Laut Anklage ging es um einen Beziehungsstreit und einen bis zu zehn Zentimeter tiefen Messerstich in den Bauch des Opfers.
Versuchter Mord lautet der Vorwurf der Salzburger Staatsanwaltschaft gegen eine hier in der Stadt lebende Deutsche (41): Die arbeitslose und bislang unbescholtene Frau soll am 13. März 2026 ihren damaligen Partner mit einem Messerstich zu töten versucht haben.
An jenem März-Abend hatte das Paar in der Wohnung des Mannes – eines Syrers (33) – beim Zentrum im Berg im Salzburger Stadtteil Schallmoos gestritten. Dabei soll der Mann zuerst die Frau mit einem Faustschlag attackiert haben. Daraufhin griff sie zu einem am Küchentisch liegenden Klappmesser. „Bleib weg“, soll sie gerufen und mit der Waffe gedroht haben. Er antwortete mit: „Trau dich doch!“ Daraufhin stach sie laut Anklage zu: in den Bauch des Mannes. Eine bis zu zehn Zentimeter tiefe und lebensgefährliche Stichwunde erlitt der 33-Jährige.
Angeklagte und Opfer hatten On-off-Beziehung
Offenbar sollen auch Zeugen die Tat beobachtet haben – zumindest waren Personen in der Wohnung anwesend. Ein Notarzt- und Polizei-Einsatz folgte nach dem Angriff. Der Schwerverletzte wurde sofort ins Spital gebracht und behandelt.
Laut Anklage hatten die Angeklagte und das Opfer eine On-off-Beziehung. Zudem soll Alkoholmissbrauch eine Rolle gespielt haben. Die Frau befindet sich in U-Haft. Am Dienstag wird im Landesgericht verhandelt.
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