3:3 nach 1:3

Irres Spitzenspiel bringt keinen Sieger hervor

Die Topteams der Salzburger Liga Puch und Bürmoos trennen sich nach einem wilden Spiel mit 3:3! Die Gäste führten zwischenzeitlich bereits 3:1, doch Puch glich kurz vor Schluss noch aus. Auch die weiteren Partien der vierthöchsten Liga waren torreich.

Spitzenspiel ist draufgestanden, Spitzenspiel war drin. Der Salzburger-Liga-Hit zwischen Puch und Bürmoos hielt, was er versprach. Eine intensive Partie endete am Ende mit 3:3! „Ein geiler Fight von beiden Mannschaft. Am Ende ein gerechtes Unentschieden“, befand Puch-Kapitän Patrick Schober. Auch aufgrund des Spielverlaufs – Bürmoos führte nach zwei Elfmetertoren von Manuel Jung und einem Treffer von Almir Omanovic schon 3:1 – nahm er den Punkt gerne mit. Schober meinte: „Die Tore waren richtig bitter. Das verteidigen wir auch zu billig.“

Sorda erzielte ein Traumtor
Aber Puch – Sorda hatte mit einem Traumfreistoß aus 18 Metern die Führung besorgt – gab sich nicht auf. „Unsere Tore waren top herausgespielt.“ Der Vollstrecker war zweimal Tobias Supplik, der in der Nachspielzeit noch das Remis rettete. „Vom Spielverlauf tut‘s natürlich weh. Wenn du 3:1 vorne bist, musst du die Punkte mitnehmen“, meinte Stefan Permanschlager. Der Bürmoos-Kapitän hatte dennoch richtig Spaß am Rasen. „Solche Spiele finde ich geil. Jeder mag, keiner steckt zurück. Da ist der Schiedsrichter richtig gefordert.“

Die anderen Freitagabendpartien der Salzburger Liga waren nicht minder sehenswert. Beim 4:2 von Eugendorf gegen den SAK (aufgrund des Trainertausches von Florian Königseder und Heimo Pfeifenberger ein Duell mit Brisanz) gab es ebenfalls sechs Tore zu bestaunen. „Es war wild und geil. Ein richtig starkes Salzburger-Liga-Spiel von beiden“, jubelte Königseder, dessen Team den vierten Sieg in Folge einfahren konnte.

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Eine geile Partie von beiden Mannschaften. Die zweite Hälfte war nichts für schwache Nerven.

Neumarkt-Trainer Stanislav STEVIC

Bei Henndorf gegen Neumarkt waren es sogar acht – 4:4! „Eine geile Partie von beiden Mannschaften“, befand Neumarkt-Coach Stanislav Stevic. Das Match ging hin und her und als es nach einem Sieg für den Tabellenvorletzten aussah, schlug Omer Memic nach einem langen Ball, den Neumarkt nicht klären konnte, nochmal zu. „Wir befinden uns in einer Lage, in der wir punkten müssen“, kann Stevic mit dem Remis leben. Indes schlug Berndorf Siezenheim mit 3:1.

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