Die Bewässerung ...

„Vorsicht, Rainer!“ Ivanschitz „rettet“ Pariasek

Fußball International
02.10.2026 12:41
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

„Vorsicht, Rainer“, entfuhr es Andi Ivanschitz geistesgegenwärtig: Der ORF-Experte warnte seinen Moderator Rainer Pariasek vor Österreichs Nations-League-Spiel in Irland am Donnerstagabend – und doch ging es sich nicht ganz aus, den „Unfall“ gänzlich zu verhindern.

Es war freilich nicht sonderlich dramatisch. Die Rasenbewässerung hatte es auf das am Spielfeldrand stehende ORF-Duo abgesehen. Pariasek setzte holte gerade aus, um über die perfekte Position von Carney Chukwuemeka zu sinnieren. Ob er denn ein richtiger Zeher sei, wollte Pariasek von seinem Experten Andi Ivanschitz wissen. Die Frag hatte er kaum zu Ende formuliert, kam der warnende Zwischenruf von Ivanschitz: „Vorsicht, Rainer!“ Dieser duckte sich reflexartig, machte ein paar Schritte nach innen – und schaffte es dann doch nicht ganz, dem „Regen“ von der Sprinkelanlage zu entkommen.

„Du warst gescheiter“
Ivanschitz selbst blieb verhältnismäßig ruhig bei der Aktion. Pariasek lieferte auch gleich die Erklärung dafür: „Du warst gescheiter“, raunte er seinem Partner zu: „Du hast den Regenmantel an.“ Ja, konterte Ivanschitz: „Ich bin gut ausgestattet.“

Charakterleistung
Ähnlich spektakulär wie das Verbal-Warm-up von Pariasek und Ivanschitz verlief dann auch das Spiel. 0:2-Rückstand, am Ende doch noch 2:2 und zumindest ein Punkt fürs österreichische Nationalteam: Das hinterließ bei den Teamspielern zwiespältige Gefühle. Auftritt vor der Pause sei ungenügend gewesen, betonten die ÖFB-Akteure einhellig. Allerdings wies man mit Stolz darauf hin, gegen einen heimstarken Gegner nach einem 0:2-Rückstand noch ein Unentschieden geschafft zu haben. Verteidiger Stefan Posch sprach in diesem Zusammenhang von einer „Charakterleistung“.

Für den Steirer war es „nach der ersten Hälfte auf jeden Fall ein gewonnener Punkt“. Fixiert wurde das Remis auch dank frischer Impulse von der Bank. „Wir haben gezeigt, dass wir in der Breite sehr gut aufgestellt sind“, erklärte Posch. „Das unterscheidet eine sehr gute Mannschaft von einer guten Mannschaft.“ Der personelle Umbruch nach der WM sei bis dato gelungen, konstatierte der Mainz-Profi. „Man hat in den ersten drei Spielen gesehen, dass Energie da ist und die Jungs, die nachkommen oder auch schon dabei waren, Bock und Energie haben.“

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