Den Welttierschutztag am Sonntag, dem 4. Oktober, nutzen Tierschützer in Tirol, um härtere Strafen für Tierquäler einzufordern. Sie veranstalten eine Mahnwache für Kater „Schmotzer“ und alle gequälten Tiere.
Der Fall des zu Tode gequälten Katers „Schmotzer“ ist Aufhänger für die Veranstaltung, die der engagierte Zillertaler Tierschützer Walter Brugger am Sonntag organisiert. Die Mahnwache findet zwischen 13 und 17 Uhr auf dem Dorfplatz in Brixen im Thale (Bezirk Kitzbühel) statt – also in jenem Ort, an dem der Kater Ende April von vier Einheimischen bestialisch getötet wurde.
Verwaltungsverfahren noch im Laufen
Das Quartett ist bekanntlich vom Vorwurf der Tierquälerei am Landesgericht in Innsbruck freigesprochen worden. Allerdings läuft an der BH Kitzbühel ein Verwaltungsverfahren wegen des Verdachts der Tierquälerei gegen die jungen Männer. Laut Bezirkshauptmann Martin Grander dürfte dieses Verfahren noch mindestens zwei bis drei Wochen dauern.
„Es muss sich etwas ändern“
„Wir wollen die Leute mit der Mahnwache wachrütteln“, so Organisator Walter Brugger gegenüber der „Krone“. „Es muss sich etwas ändern. Wir fordern Gerechtigkeit für alle gequälten Tiere und daher härtere Strafen für Tierquäler. Gemeinsam sind wir laut und auch stark.“
Friedliche Veranstaltung
Die Veranstaltung soll „absolut friedlich“ ablaufen, betont der Organisator. Freilich: In den sozialen Medien wurden auch schon Drohungen gegen die Tierschützer ausgesprochen.
Weitere Veranstaltungen folgen
Die Mahnwache in Brixen wird nicht die einzige bleiben. Brugger: „Weitere folgen.“
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