Die Außenminister Israels und Österreichs haben sich nach dem Völkermord-Sager des Bundespräsidenten in einem Telefongespräch die Fortführung der guten Beziehungen beider Staaten versichert. Israel bleibt für Österreich Staatsräson.
Dieser Begriff bedeutet, dass Israels Existenz und Sicherheit das oberste Interesse sind. Dieser Begriff bedeutet nicht, die völkerrechtlichen und humanitären Grenzüberschreitungen zu akzeptieren.
Wenn man die antiisraelischen Exzesse in der UNO-Generalversammlung Revue passieren lässt, erkennt man erst das Interesse Israels an guten Beziehungen zu Österreich. Das geht zurück bis zum Paukenschlag der Koalition von Sebastian Kurz mit der FPÖ. Netanyahu nahm sie hin, und Kurz dankte es mit Nibelungentreue.
In wenigen Tagen jährt sich das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023. Dieser Mini-Holocaust darf nicht den Gesetzen des Nachrichtenwesens anheimfallen, wonach neue Verbrechen alte Verbrechen aus dem Bewusstsein verdrängen. Der „7. Oktober“ war ein Schlüsselereignis des Jahrhunderts: Schlüssel zum Verständnis von Kurzschlusshandlungen mancher Verantwortlicher und Schlüssel zur Verwirklichung alter Expansionsträume israelischer Extremisten.
Israels Geschichte ist eine Chronik von Fehlern beider Völker um ein Land. Österreich wird zu Israel stehen, solange dort das Völkerrecht noch eine Chance hat.
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