Glitzernde Roben, volle Tanzflächen und ausgelassene Stimmung: Für die Gäste sind Maturabälle eine Nacht voller Leichtigkeit. Doch bis der erste Tanz beginnt, liegen Monate voller Planung, Proben und schweißtreibender Arbeit hinter den Maturanten. Zwei Ballkomitees erzählen, was wirklich hinter dem großen Ballglanz steckt.
Wenn die ersten Takte erklingen, die Lichter angehen und die Maturanten über das Parkett schreiten, ist der schwierigste Teil längst geschafft. Hinter den glamourösen Ballnächten der HAK Oberpullendorf und der HLW Pinkafeld liegen monatelange Vorbereitungen.
Unter dem Motto „Timeless Elegance“ feierte die HAK Oberpullendorf vergangenen Samstag ihren großen Abend. Für das Ballkomitee, darunter Leonie Krutzler, begann die Arbeit bereits in der vierten Klasse. Themen, Band und Dekoration mussten festgelegt werden. In der letzten Schulwoche wurde gebastelt und Material bestellt. Besonders intensiv wurde es in den Tagen vor dem Ball: Die wichtigsten und herausforderndsten Aufgaben standen an. Allen voran die Gestaltung der Location. Vom ersten Entwurf bis zum letzten Handgriff musste dabei jedes Detail sitzen, damit aus der Idee am Papier eine stimmige Ballkulisse entstehen konnte.
Eine besondere Herausforderung war die Größe der Gruppe. Insgesamt 69 Absolventen mussten sich auf gemeinsame Entscheidungen einigen.
Streitigkeiten können viele Herausforderungen mit sich bringen
Leonie Krutzler, Ballkomitee HAK Oberpullendorf
Letztlich habe die gemeinsame Organisation die Gruppe jedoch enger zusammengeschweißt. Denn ein gelungener Maturaball lässt sich nur stemmen, wenn viele Hände an einem Strang ziehen und jeder seinen Teil zum großen Ganzen beiträgt.
In Pinkafeld lautete das Motto „Timeless Moments“. 39 Maturanten packten bei den Vorbereitungen mit an, während ein sechsköpfiges Dekorationsteam für den passenden Rahmen sorgte. Besonders viel Zeit beanspruchten die Polonaiseproben. Die Schritte wurden unzählige Male wiederholt und bis ins Detail perfektioniert.
Krönung nach monatelanger Arbeit
Für Irina Mandler vom Ballkomitee der HLW Pinkafeld war deshalb klar:
Der Ball selbst war die Krönung
Irina Mandler, Dekorationskomitee HLW Pinkafeld
Spätestens da zeigte sich: Die monatelange Arbeit, die vielen Proben und schweißtreibenden Stunden hinter den Kulissen waren für diesen einen Abend gedacht und haben sich für die Maturanten letztlich ausgezahlt.
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