Acht Tore, reichlich Derby-Emotionen – und am Ende völlig unnötige Randale: Das Bezirksduell zwischen Jennersdorf und Neuhaus sorgte auch lange nach dem Schlusspfiff noch für mächtig Wirbel.
Nach dem wilden 3:5-Auswärtserfolg war die Freude bei den Gästen riesig, der Frust bei den Hausherren wohl umso größer. Was sich Stunden später abspielte, hatte mit der berühmt-berüchtigten „dritten Halbzeit“ aber nichts mehr zu tun. Gegen ein Uhr nachts hinterließen noch unbekannte Täter die Sanitäranlagen am Sportplatz völlig demoliert. Die Jennersdorfer Funktionäre meldeten den Vorfall umgehend der Polizei – Anzeige gegen Unbekannt!
„Unnötige Schäden“
„So ein Vorfall ist einfach traurig, weil das völlig unnötige Schäden sind“, knirscht UFC-Funktionär Michael Kristan. Der Klub dürfte auf Kosten im hohen dreistelligen Bereich sitzen bleiben, die Täter vorerst unbestraft davonkommen. „Wir können keinen verdächtigen, da wir es selbst nicht gesehen haben, hoffen aber, dass die Randalierer gefasst werden“, so Kristan.
Posting ging viral
Auch in den sozialen Medien schlägt die WC-Randale hohe Wellen. Binnen kürzester Zeit knackte das geteilte Posting 125.000 Klicks. Wohl nicht nur in Jennersdorf selbst ist das gerade das Top-Thema Nummer eins. Die Anteilnahme von Funktionären und Fans aus der Umgebung ist riesig, den Schaden ersetzt sie freilich nicht. „Das hilft uns nichts. Und für unseren eigentlich friedlichen Unterhaus-Fußball ist es auch sicher keine Werbung!“
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