Am Tag des Denkmals kann man am Sonntag in Niederösterreich das kulturelle Erbe des weiten Landes in all seinen Facetten neu entdecken – von Burgen und Kirchen bis zu Fabriken mit Geschichte.
Mehr als 40.000 Objekte stehen derzeit österreichweit unter Denkmalschutz. Und Niederösterreich als größtes Bundesland zählt auch eine entsprechend große Zahl an Denkmälern, die das reiche historische und kulturelle Erbe des weiten Landes widerspiegeln. Am Sonntag, 27. September, öffnen sich rund 30 dieser Fenster in die Geschichte bei freiem Eintritt für das breite Publikum.
Erlebnis für die ganze Familie
Unter dem Motto „Denkmäler: Wert für alle“ rückt der diesjährige Tag des Denkmals die Bedeutung des Schutzes und der Pflege der Zeugen der Vergangenheit für die moderne Gesellschaft in den Vordergrund. „Man kann unserem kulturellen Erbe auf authentische Weise begegnen und dabei einen spannenden Tag erleben“, verspricht Patrick Schicht, Landeskonservator für Niederösterreich.
Alte Gemäuer als Bollwerke
Zwischen Enns und Leitha spannt sich der Bogen von historisch bedeutsamen Stätten, die am Tag des Denkmals ihre Pforten öffnen von der beeindruckenden Burgruine Kirchschlag, die in der Buckligen Welt einst Grenzfestung gegen Ungarn war, bis hin zur Wehrkirche in Kleinzwettl, wo man Wissenswertes über die Besiedlungsgeschichte des Waldviertels im Mittelalter erfährt.
Von Badekultur bis Handwerk
Doch auch das Strandbad in Baden, wo vor 100 Jahren eine völlig neue Badekultur geprägt wurde, oder die HBLA für Landwirtschaft und Ernährung in Sitzenberg, die als Österreichs älteste Schule dieser Art gilt, vermitteln am Sonntag heimische Kulturgeschichte. Einblicke in die Entwicklung von Industrie und Handwerk in Niederösterreich gewinnt man beim Tags des Denkmals in der traditionsreiche Hammerschmiede Pehn in Aggsbach-Dorf, Bezirk Melk, oder der ehemaligen Kammgarnspinnerei in Möllersdorf, Bezirk Baden. Das Programm gibt es unter www.tagdesdenkmals.at
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