Nach 16 Toren in den drei Freitagsspielen ging‘s am am Salzburger Liga-Samstag ordentlich zu. Anif fertigte Bramberg zur Eröffnung der Kantine gleich mit 6:2 ab. Indes nutzten die Seekirchen Juniors den ersten Umfaller des Leaders und festigten per 3:0 in Siezenheim ihre Position im Vorderfeld.
Lumpen ließ sich Anif zur Saisoneröffnung der Klubkantine nicht. Bei Schmankerln wie Burger, Bosna, Steaksemmerl, Krainer und Bier aus Traunstein bekamen auch die Spieler Kohldampf. Nach elf Minuten stand’s gegen Bramberg 3:0, zur Pause 4:1, am Ende 6:2. „Man hat gesehen, was wir für eine geile Mannschaft haben. Die routinierten Spieler ziehen die jungen Kicker voll mit. Man darf noch einiges erwarten“, sagte Doppelpacker Marco Hödl nach der Partie.
Zur Abrundung spielt abends noch ein DJ auf der Anlage auf, um die ausgezeichnete Stimmung noch etwas länger hochzuhalten. „Nach so einem Sieg ist auch da vieles von uns zu erwarten. Wir haben einige Partytiger in der Mannschaft“, schmunzelte der Torjäger.
Bramberg nach Abfuhr in Anif bedient
Weniger Lust auf eine späte Party hatten die Bramberger. „Wir haben uns von Beginn an die Schneid abkaufen lassen. Da ging nicht viel“, brachte es Kapitän Harald Nindl schnell auf den Punkt.
Während Coach Patrick Schöberl verhindert war, schwor sein sonst spielender „Co“ Julian Pagitsch die Seekirchen-Foheln aufs Match in Siezenheim ein. „Ich habe in der Kabine gesagt, dass wir nach der Straßwalchen-Niederlage vorne dran bleiben können.“ Und das taten seine Jungs beim 3:0, bei dem Tobias Feldinger mit einem Tor und einer Vorlage herausstach. „Dabei hat er sein Tor sogar mit dem schwächeren Linken erzielt“, war Pagitsch happy. „Wir haben gut reingefunden, konnten aber vorne nicht so gute Akzente setzen. Mit dem Pausen-0:2 waren wir noch gut bedient“, befand Hausherren-Coach Felix Auinger.
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