Die österreichische Journalistin Danielle Spera, frühere Direktorin des Jüdischen Museums Wien und aktuell Geschäftsführerin von Kultur. Medien. Judentum. sieht sich mit der Absage einer geplanten Veranstaltung konfrontiert, die tief blicken lässt. So wurde seitens des Österreichischen Journalisten Clubs ein Event zum Thema jüdische Frauen und jüdisches Leben in Wien abgesagt – der Grund: Es könne nicht die „Sicherheit von Frau Spera gewährleistet“ werden.
Nur knapp kommentierte die österreichische Journalistin (69) die Absage auf Facebook. Sie postete einen Screenshot einer E-Mail, einige der Zeilen farblich hervorgehoben, und schrieb dazu: „Wien, im September 2026!“
Konkret wird das Nein zu der Veranstaltung seitens des ÖJC wie folgt erklärt: „Wir können leider nicht die Sicherheit von Frau Spera gewährleisten und fürchten auch aufgrund ähnlicher Ereignisse in der Vergangenheit tumultartige Störaktionen“, heißt es in dem Schreiben.
„Wo leben wir?“
Unter dem Posting zeigten sich User in den Kommentaren großteils geschockt und sprachlos über das Vorgehen. „Schäbig“, „Das kann nur ein Scherz sein“, „Wo leben wir?“, „Erschreckend und absolut inakzeptabel“ bilden nur einen kleinen Auszug aus den Reaktionen.
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