Seit 37 Jahren ist „Essen auf Rädern“ in Pinkafeld (Bezirk Oberwart im Burgenland) im Einsatz. Doch für die Initiative wird es immer schwieriger, Freiwillige zu finden. Verstärkung wäre aber dringend notwendig.
Seit 37 Jahren bringen sie warmes Essen zu Menschen, die nicht mehr selbst kochen können: Die ehrenamtlichen Helfer von „Essen auf Rädern“ sind aus dem Alltag vieler Pinkafelder kaum wegzudenken. Doch nun schlägt Franz Binder Alarm, denn das Team wird immer kleiner.
16 Freiwillige halten die Aktion derzeit noch am Laufen. Doch das Durchschnittsalter steigt, immer mehr Helfer können aus Altersgründen nicht mehr mitmachen. „Wir leiden unter Überalterung und daher auch an Personalnot“, erklärt Binder. Dabei ist der Einsatz überschaubar: Täglich geht es lediglich von etwa 10.30 bis 11.45 Uhr um die Essenszustellung.
Boxen werden ausgeliefert
Organisiert wird alles von Franz Binder. Er erstellt jeweils einen Dienstplan für die kommenden drei Monate. Die derzeitigen Helfer kommen dabei etwa alle sieben Wochen für drei Tage zum Einsatz. Jeweils zwei Personen sind gemeinsam unterwegs: Einer fährt mit dem eigenen Auto, der andere trägt die Boxen zu den Menschen, die auf die Mahlzeiten angewiesen sind.
Die Speisen werden im ehemaligen Kloster, dem heutigen Pflegeheim, vorbereitet. Von dort holen die Ehrenamtlichen die Mahlzeiten ab und bringen sie zu den Empfängern. Kostenersatz für die Fahrten mit dem Privatauto gibt es keinen.
Zusätzliche Freiwillige bringen Entlastung
Seit 37 Jahren funktioniert „Essen auf Rädern“ in Pinkafeld auf diese Weise. Damit das Angebot künftig bestehen bleibt, werden dringend Freiwillige gesucht. Schon wenige zusätzliche Helfer könnten das bestehende Team deutlich entlasten. Wer rund eine Stunde am Vormittag Zeit hat und sich für bedürftige Menschen engagieren möchte, kann dazu beitragen, dass auch künftig niemand auf eine warme Mahlzeit verzichten muss.
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