Aufnahmestopp, Bibliotheken sperren früher zu, Geld für Ärzte fehlt: Das Sparpaket der Regierung trifft Österreichs Universitäten nun voll. Welche Notmaßnahmen sie ergreifen.
Bis Ende 2027 ist das Geld für die 23 öffentlichen Unis noch gesichert. Danach muss der Gürtel aber enger geschnallt werden: Für die Jahre 2028 bis 2030 brauchen die Hochschulen nach eigenen Berechnungen rund 18 Milliarden Euro. In Aussicht gestellt hat Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) allerdings nur 15,5 Milliarden.
Obwohl die endgültige Entscheidung noch aussteht, ziehen erste Hochschulen bereits die Sparbremse. Das ist davon nun zu spüren:
Verhandlungen laufen und die Uhr tickt
Wie viel Geld tatsächlich zur Verfügung steht, muss die Regierung im Herbst klären. Dazu finden „harte Verhandlungen“ statt, wie das Wissenschaftsministerium bestätigt. Die Uhr tickt, das Budget muss bis 31. Oktober feststehen.
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