Am Mittwoch wurde eine Hundebesitzerin in der Steiermark von ihrem Rottweiler attackiert und dabei lebensgefährlich verletzt. Die Polizei bestätigt, dass es dieses Jahr bereits drei Einsätze wegen Attacken des Tieres gab. Eine besorgte Anrainerin berichtet der „Krone“ von dem aggressiven Hund.
Angefallen vom eigenen Hund und dabei lebensgefährlich verletzt – dieser Horror wurde am Mittwoch für eine Hundehalterin in der weststeirischen Gemeinde Wies zur Realität. Wie berichtet, wurde sie von ihrem 50 Kilogramm schweren Rottweiler mehrmals in den rechten Ober- und Unterarm gebissen.
Vom LKH Graz gab es am Donnerstag gute Nachrichten: „Die Frau ist außer Lebensgefahr und befindet sich bereits auf der Normalstation“, sagte Sprecherin Simone Pfandl-Pichler.
Schon drei Vorfälle mit Rottweiler
Auch bei den Anrainern im Ortsteil Gaißeregg hat der Vorfall Spuren hinterlassen. Eine besorgte Nachbarin meldete sich bei der „Krone“: „Wir leben hier in Angst, weil der Hund schon lange auffällig und aggressiv ist. Er hat auch schon einen anderen Hund attackiert, der danach operiert werden musste. Es war nur eine Frage der Zeit, bis so etwas passiert.“ Die Frau habe die Situation bereits zweimal den Behörden gemeldet ...
Es gab heuer schon drei Vorfälle mit dem Rottweiler. Einmal wurde ein Postbote gebissen, zweimal wurden andere Hunde angefallen.

Fritz Grundnig, Polizeisprecher
Bild: Jürgen Fuchs
Die von der Anrainerin geschilderte Attacke kann Polizeisprecher Fritz Grundnig bestätigen. Er ergänzt: „Es gab heuer bereits drei Vorfälle mit dem Rottweiler. Einmal wurde ein Postbote gebissen, zweimal wurden andere Hunde angefallen.“
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