Der ehemalige Spitzen-Biathlet Sergei Tchepikov ist im Alter von nur 59 Jahren gestorben. Das hat Russlands Biathlon-Verband am Donnerstagabend mitgeteilt. In seiner Zeit als Profi-Sportler feierte er große Erfolge, später wechselte er auch in die Politik.
Der Verband teilte in einer offiziellen Aussendung mit, dass Tchepikov schon „lange krank“ gewesen sei. Nun ist er mit nur 59 Jahren gestorben – über die Hintergründe seines Todes machte der Verband keine weiteren Angaben, lobte aber seine sportliche Hingabe: „Die sportliche Laufbahn von Sergei Tchepikov ist ein Paradebeispiel für Hingabe an das Biathlon.“
Wechsel in die Politik
Der Russe durfte 1988 noch mit der sowjetischen Biathlon-Staffel über olympisches Gold jubeln. 1994 konnte er schließlich in Lillehammer im Biathlon-Sprint auch Einzel-Gold bei Winterspielen holen. Insgesamt sammelte er im Laufe seiner Karriere sechs Olympiamedaillen.
Als erster sowjetischer Athlet konnte er zudem 1990 und 1991 den Biathlon-Gesamtweltcup gewinnen. 2007 beendete Tchepikov schließlich seine Profi-Karriere und war anschließend zunächst als Berater und Vizepräsident des russischen Biathlon-Verbandes aktiv. 2016 wechselte er in die Politik und gehörte dem russischen Parlament als Abgeordneter an.
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