Schon 30 Prozent mehr

Pellets immer teurer – wo Händler die Gründe sieht

Salzburg
18.09.2026 07:00

Die Preise für Holzpellets ziehen kräftig an, gleichzeitig steht die Heizsaison vor der Tür. Die „Krone“ hat bei einem Salzburger Händler nachgefragt: Wie stark sind die Preise bereits gestiegen und drohen noch weitere Teuerungen?

Besonders erfreut über die Preissituation am Brennstoffmarkt ist Thomas Mackner aus Wals-Siezenheim nicht. Holzpellets kosten aktuell rund 30 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Gründe dafür sind die international höheren Rohstoff- und Energiepreise.

Mackner ist von der Entwicklung direkt betroffen. „Bei uns sind es teilweise sogar mehr als 30 Prozent“, erzählt der Pelletshändler. Gleichzeitig sei die Handelsspanne aber nicht größer geworden: „Die Marge bleibt gleich. Wir müssen die Preissteigerungen leider eins zu eins an die Kunden weitergeben.“

Draufzahlen für die hohen Preissteigerungen muss schlussendlich der Kunde.
Draufzahlen für die hohen Preissteigerungen muss schlussendlich der Kunde.(Bild: Markus Tschepp)

Mit Blick auf die bevorstehende Heizsaison hält sogar noch weitere Preissteigerungen für möglich. „Die Heizsaison steht jetzt erst bevor. Da kann ich mir schon vorstellen, dass der Preis nochmals ansteigen wird.“ Mackner sieht den Grund für die Entwicklung in der gesamten Lieferkette, unabhängig davon, ob es um Pellets oder andere Heizstoffe geht. „Wir sind abhängig von den Lieferanten – und keiner davon ist aktuell günstig.“

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Die Heizsaison steht erst bevor. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Preis für Pellets weiter steigen wird. Wir sind abhängig von den Lieferanten.

Thomas Mackner

Der Markt habe sich dabei bereits über mehrere Krisen hinweg verändert. „Angefangen hat es mit Corona, dann kam der Ukraine-Krieg und jetzt der Iran-Konflikt.“ Auch die Logistik spielt für den Händler eine Rolle. „Wenn der Dieselpreis steigt, kostet uns die Lieferung natürlich auch mehr. Was sich wiederum auch auf den Endpreis für die Verbraucher auswirkt.“

Trotz der höheren Preise sieht Mackner derzeit keine Gefahr, dass Salzburger Haushalte im Winter ohne Pellets dastehen. „Ich habe keine Bedenken wegen der Lieferung“, sagt der Händler. Entscheidend sei allerdings auch, dass rechtzeitig ausreichend Heizpellets vorhanden sein. 

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