Berufungsprozess

Marius Borg Høiby ab Februar wieder vor Gericht

Royals
17.09.2026 14:08
Porträt von krone.at
Von krone.at

Jetzt steht es fest: Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit steht im kommenden Jahr erneut vor Gericht. Der Fall Marius Borg Høiby wird ab dem 9. Februar 2027 neu verhandelt. „Vorläufig sind 16 Tage für den Berufungsprozess vorgesehen“, teilte das Berufungsgericht am Donnerstag mit. 

Der ältere Sohn der norwegischen Königin Mette-Marit war im Juni wegen zahlreicher Straftaten – unter anderem zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht sowie häuslicher Gewalt gegen eine Ex-Freundin – zu vier Jahren Haft verurteilt worden.

Gegen das Urteil in Bezug auf die oben genannten Punkte hatte er Berufung eingelegt. Erst kürzlich hatte das Gericht entschieden, diese zuzulassen. Läuft alles nach Plan, soll der letzte Verhandlungstag der 5. März sein.

Fußfessel und Ausgang
Bereits seit Anfang Februar sitzt der 29-jährige Hoiby in Untersuchungshaft, diese verbringt er aber seit einiger Zeit mit elektronischer Fußfessel im Zuhause der norwegischen Königsfamilie, Gut Skaugum.

Außerdem hat er bereits mehrfach Ausgang bekommen – unter anderem, um sich von seinem todkranken Zieh-Opa, dem norwegischen König Harald V., im Krankenhaus zu verabschieden, sowie zu dessen Begräbnis in der vergangenen Woche. Die Zeit in Untersuchungshaft soll von seiner Haftstrafe abgezogen werden.

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