Charles gegen Charles!

König kontert Dianas Bruder nach krassem Vorwurf!

Royals
17.09.2026 09:26
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein Satz sorgt fast 30 Jahre nach Prinzessin Dianas Tod für großen Wirbel: Charles Spencer behauptet in seinem neuen Buch, der damalige Prinz Charles habe nach Dianas Tod gesagt, man werde sie „bald genug vergessen“. Der Palast hat ungewöhnlich deutlich reagiert und britische Zeitungen schreiben bereits über einen „Krieg“ der Ex-Schwager.

Fast 30 Jahre nach dem Tod von Prinzessin Diana holt ihre Vergangenheit die britische Königsfamilie wieder ein. Charles Spencer, Dianas jüngerer Bruder, sorgt in seinem neuen Buch mit einem brisanten Vorwurf gegen König Charles III. für einen Eklat.

Telefonat nach Dianas Tod angeblich eskaliert
In seinen Memoiren „Schwanengesang: Diana, meine Schwester“ schildert der heute 62-Jährige ein Telefonat mit dem damaligen Prinzen Charles kurz nach Dianas Tod am 31. August 1997. Das Gespräch soll sich um die Frage gedreht haben, ob die beiden jungen Söhne William, 15 Jahre alt, und Harry, „kleine“ 12, hinter dem Sarg ihrer Mutter gehen sollten. Spencer wollte das unbedingt verhindern und das Gespräch eskalierte geradezu. 

Er schreibt, der damalige Prinz Charles habe wütend weitergeredet. Dann habe er innegehalten. Spencer habe zunächst angenommen, sein Schwager versuche, sich wieder zu beruhigen. Doch dann sei ein Satz gefallen, den er nach eigenen Angaben bis heute nicht vergessen habe.

„Seien Sie versichert“, soll Charles laut Spencer gesagt haben, „wir werden sie bald genug vergessen!“

Palast reagiert ungewöhnlich deutlich und schnell
Der Buckingham-Palast wollte die Behauptung zunächst nicht direkt kommentieren. Wenig später folgte jedoch eine ungewöhnlich deutliche Stellungnahme.

Ein Sprecher des Palasts erklärte: „Grundsätzlich äußern wir uns nicht zu Büchern. Seine Majestät ist sich jedoch bewusst, dass der Schmerz brüderlicher Trauer das Urteilsvermögen trüben, die Vernunft beeinträchtigen und die Erinnerung auf eine Weise färben kann, die andere viele Jahre nach einem solchen Verlust nicht so erkennen.“

Der heutige König Charles und seine damalige Verlobte Diana Spencer: Prinz Charles und ...
Der heutige König Charles und seine damalige Verlobte Diana Spencer: Prinz Charles und Prinzessin Diana waren rund 15 Jahre verheiratet.(Bild: AP / picturedesk.com)

Erinnerung an Queen Elizabeths Statement werden wach 
Damit weist der Palast Spencers Darstellung des Satzes zwar nicht Wort für Wort zurück. Die Botschaft ist dennoch deutlich: Hier gehen die Erinnerungen auseinander und der britische König lässt diese Vorwürfe nicht einfach im Raum stehen. Auch eine gewisse neue Entschlossenheit ist zu bemerken, Dinge nicht erst aussitzen zu wollen.  

Die Erklärung erinnert an die Reaktion von König Charles‘ verstorbener Mutter, Queen Elizabeth II., auf das hochexplosive Oprah-Interview ihres Enkels Prinz Harry und dessen Ehefrau Herzogin Meghan im Jahr 2021. Damals hieß es in dem berühmten Statement des Palasts: „Auch wenn die Erinnerungen an einige Ereignisse unterschiedlich sein mögen, werden diese sehr ernst genommen und innerhalb der Familie privat behandelt.“

Anders als damals, als der Buckingham-Palast erst zwei Tage nach der Ausstrahlung reagierte, folgte die Antwort diesmal ungewöhnlich schnell. Noch am selben Abend veröffentlichte der Palast eine kurze und präzise Erklärung, nachdem britische Medien am späten Mittwochnachmittag erste Auszüge aus den Memoiren von Charles Spencer publik gemacht hatten.

Spencer will Dianas Geschichte erzählen
Spencers neues Buch soll am 22. September erscheinen. Es ist das erste Mal, dass Dianas Bruder eigenen Angaben zufolge ausführlich und offen über seine Schwester spricht.

Als Grund für das Buch nannte Spencer die zahlreichen Interviewanfragen rund um den bevorstehenden 30. Jahrestag von Dianas Tod. Er wolle Dianas Geschichte aus seiner eigenen Perspektive erzählen.

„Das Ziel dieses Buches ist es, die Wahrheit über Diana aus der Sicht ihres Bruders zu erzählen, so wie ich es auch bei ihrer Trauerfeier versucht habe“, erklärte Spencer. „Wie bei meiner Trauerrede möchte ich für Diana sprechen und dies auf offen positive Weise tun.“

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung