Wieder eine Pleite in Tirol: Über das Vermögen eines Autohauses im Zillertal ist am Donnerstag am Landesgericht Innsbruck ein Konkursverfahren eröffnet worden. Zu den genauen Hintergründen der Insolvenz liegen derzeit noch keine geprüften Angaben vor, berichtete der Kreditschutzverband von 1870.
Die Firma „Autohaus Mayrhofen Huber KG“ mit Sitz in Mayrhofen ist laut KSV1870 von dem Konkursverfahren betroffen. Der entsprechende Antrag auf Eröffnung der Insolvenz sei nach Angaben des Kreditschutzverbandes von der Schuldnerin selbst bei Gericht eingebracht worden, hieß es.
Noch keine Angaben zur Insolvenzursache
Warum das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist, sei derzeit noch nicht abschließend geklärt. Laut KSV1870 liegen zur Insolvenzursache bislang „keine geprüften Informationen vor“. Die Hintergründe sollen im weiteren Verlauf des Verfahrens gemeinsam mit der Insolvenzverwaltung erhoben werden.
Auch über die Höhe der aushaftenden Verbindlichkeiten würden sich derzeit keine seriösen Angaben machen lassen. Ebenso liegen noch keine geprüften Zahlen zur Zahl der Beschäftigten vor, hieß es weiter.
Zukunft des Betriebs noch offen
Ob die Insolvenzverwaltung den schuldnerischen Betrieb ohne weitere Nachteile für die Gläubiger fortführen kann, werde sich erst zeigen. „Diese Entscheidung wird zeitnah zu treffen sein. Es bleibt insbesondere abzuwarten, ob die Schuldnerin in der Lage ist, nachvollziehbar darzustellen, dass eine Fortführung auf wirtschaftlich soliden Beinen stehen kann“, betont man vonseiten des Kreditschutzverbandes.
Gläubiger können Forderungen anmelden
Gläubiger können ihre Forderungen ab sofort im Insolvenzverfahren anmelden. Die gerichtliche Anmeldefrist endet am 21. Oktober. Die erste Prüfungstagsatzung wurde für den 4. November 2026 angesetzt.
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