Hohe Wellen schlug die schlagartige Sperre des steirischen SPÖ-Bürgermeisters Martin Weber auf Facebook, Instagram und WhatsApp. Seit Mittwochnachmittag ist er wieder online. Der Hintergrund? Weiter unklar.
Am vergangenen Dienstag wurde der Facebook-Account von Martin Weber, dem SPÖ-Bürgermeister der 1100-Einwohner-Gemeinde Tieschen, plötzlich „dauerhaft deaktiviert“. Auch auf Instagram und WhatsApp, die ebenfalls zum Meta-Konzern von Mark Zuckerberg gehören ging nichts mehr. Begründung dafür gab es keine. Der Kommunikalpolitiker vermutet einen Zusammenhang mit einem Posting über die AfD und Donald Trump, das er am Tag zuvor auf Facebook veröffentlicht hat.
Die Geschichte schlug medial hohe Wellen – und dürfte nun zu einem „Happy End“ geführt haben. Am frühen Mittwochnachmittag wurde WhatsApp auf Webers Smartphone plötzlich wieder aktiviert, nur wenige Minuten später folgten Facebook und Instagram.
Rückkehr nach acht Tagen Social-Media-Abstinenz
Warum die Kehrtwende? Darüber kann man ebenfalls nur mutmaßen, die Berichterstattung hat jedenfalls auch den Meta-Konzern erreicht. Weber ist nur froh, dass er wieder wie gewohnt auf allen Plattformen kommunizieren kann.
Alleine auf Facebook hat er 5000 Freunde. Bei diesen meldet er sich sofort mit einem Posting zurück. Dort bedankt er sich auch bei seinem Anwalt Dieter Neger, der bereits einen Einspruch bei der Rundfunk- und Telekom-Regulierungsbehörde RTR vorbereitet hatte.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.