Die Wettkampfstätten für die Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen stehen fest. Courchevel trägt die alpinen Speedrennen aus, Val d‘Isère die technischen Disziplinen, während die Eissportarten in Lyon stattfinden. Damit seien die letzten offenen Punkte im Wettkampfstätten-Konzept geklärt, teilte das Organisationskomitee von Alpes 2030 am Mittwoch nach dem zweiten jährlichen Treffen mit der IOC-Koordinationskommission per Aussendung mit.
Bereits im Juni hatte das IOC den Umzug des Eissport-Clusters von Nizza nach Lyon sowie Courchevel und Val d‘Isère als Austragungsorte für Ski alpin genehmigt. Nun wurde die Verteilung der einzelnen Disziplinen festgelegt. In Courchevel finden die Abfahrten und Super-G der Frauen und Männer sowie die Team-Kombinationen statt. Val d‘Isère ist Schauplatz der Riesenslaloms und Slaloms. Auch Haute-Savoie (u.a. Biathlon und Langlauf) und die Region Brianconnais (u.a. Freestyle und Snowboard) gehören zu den französischen Clustern der Spiele.
Auch die Aufteilung der Eissportarten in Lyon steht fest. Die Eishockey-Partien werden in der Arena in Dwcines-Charpieu sowie in der historischen Halle Tony Garnier gespielt. Das Messezentrum Eurexpo beherbergt Curling, Eiskunstlauf und Short Track sowie das Medienzentrum. Das olympische Dorf des Clusters entsteht in Oullins-Pierre-Benite. Hinzu kommt die Halle Thialf in den Niederlanden mit Eisschnelllauf. Die Olympischen Winterspiele dauern vom 1. bis 17. Februar 2030, die Paralympics folgen vom 1. bis 10. März.
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