Verpackungsspezialist

Alpla expandiert weiter: Neue Werke in der Türkei

Wirtschaft
16.09.2026 16:30
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Die Alpla Gruppe hat ihre Produktionskapazitäten in der Türkei ausgebaut: Das international tätige Verpackungs- und Recyclingsunternehmen aus Hard am Bodensee hat in İzmir und Adana kürzlich zwei topmoderne Werke in Betrieb genommen. Das Unternehmen investierte insgesamt rund 30 Millionen Euro.

Das Werk in Adana wurde am vergangenen Montag, jenes in İzmir am gestrigen Dienstag in Betrieb genommen. Neben CEO Philipp Lehner und COO Walter Ritzer waren zu den Eröffnungsfeiern zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik geladen. In İzmir ließ sich auch die österreichische Botschafterin Gabriele Juen die Eröffnungsfeier nicht entgehen. 

Die beiden neuen Werke ergänzen das Produktionsnetzwerk des Vorarlberger Unternehmens in der Türkei und erhöhen gleichzeitig deutlich die landesweite Kapazität. Mit der Errichtung der neuen Produktionsstätten festigt das Unternehmen zudem die Rolle der Türkei als einen seiner wichtigsten Märkte innerhalb der Region Africa, Middle East & Türkiye (AMET).

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Die Türkei verbindet industrielle Stärke, eine dynamische Konsumgüterindustrie und großes Zukunftspotenzial.

Philipp Lehner, CEO Alpla Gruppe

„Die Türkei verbindet industrielle Stärke, eine dynamische Konsumgüterindustrie und großes Zukunftspotenzial. Mit den neuen Standorten schaffen wir die Voraussetzungen, unsere Kunden noch besser zu begleiten und als zuverlässiger Partner weiter mit ihnen zu wachsen“, betont Philipp Lehner, CEO der Alpla Gruppe, in einer aktuellen Aussendung.

Gewaltige Dimensionen
Das Werk in İzmir umfasst eine beeindruckende Gesamtfläche 50.000 Quadratmetern, das kleinere Werk in Adana immer noch 20.000 Quadratmeter. Während die Produktionsstätte in İzmir zur Herstellung von PET-Preforms, Verschlüssen sowie HDPE- und PET-Flaschen dient, konzentriert man sich in Adana auf PET-Preforms sowie Verpackungslösungen aus HDPE und PP.

Das Unternehmen setzt zudem auf ressourcenschonende Technologien: So sind beide Fabriken mit Photovoltaik sowie Systemen zur Regenwassernutzung ausgestattet. 

Kundennähe und Versorgungssicherheit
Ab sofort werden von den beiden Standorten aus Kunden aus den Bereichen Getränke, Lebensmittel und Molkereiprodukte ebenso wie Home- und Personal-Care-Anwendungen beliefert. So sorgen die beiden neuen Werke für schnellere Lieferzeiten, höhere Flexibilität und mehr Versorgungssicherheit im örtlichen Markt.

 

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