Das ÖFB-U21-Team hat vor den zwei verbleibenden Quali-Partien für die Euro 2027 in Serbien und Albanien alles in der eigenen Hand, liegt aktuell punktgleich mit Belgien und Dänemark auf Tabellenrang zwei. Um den Traum von der ersten U21-Endrundenteilnahme seit acht Jahren wahr werden zu lassen, wurden nun auch zwei Vorarlberger nominiert.
Mit einem Heimsieg gegen die Dänen am 2. Oktober in Wien würde der ÖFB-Nachwuchs den direkten Vergleich für sich entscheiden und eine gute Ausgangslage für das Match in Wales (6. Oktober) schaffen. Die Gruppensieger und der beste Gruppenzweite sind direkt für die Endrunde qualifiziert. Die übrigen acht Zweitplatzierten ermitteln im November in Play-offs die restlichen vier Teilnehmer. Für den ÖFB wäre es die erste Quali für eine Endrunde seit 2019, als man in Italien und San Marino dabei war.
Milojevic auf Abruf
Dort könnten dann auch drei Vorarlberger mit von der Partie sein. U21-Teamchef Peter Perchtold hat gestern seinen Kader für die zwei Entscheidungsspiele nominiert. Zwar scheint Altach-Verteidiger Filip Milojevic, der im Mai noch beim Lehrgang in Bad Tatzmannsdorf dabei war, dieses Mal nur auf Abruf auf. Dennoch schafften es zwei Ländle-Kicker in den 25-Mann-Kader.
Spalt erstmals bei der U21
Neben Christopher Olivier, der am Montag bei der 1:4-Pleite von Bröndby IF bei Midtjylland in Minute 64 eingewechselt wurde, ist erstmals auch der erst 19-jährige Yanik Spalt dabei. Der sorgt aktuell beim VfB Stuttgart in der deutschen Bundesliga für Furore, wurde bereits zweimal für DFB-Teamspieler Angelo Stiller eingewechselt.
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