Die Käsnudel gehört zu Kärnten wie kaum ein anderes Gericht. Sie ist weit mehr als eine regionale Spezialität: In der norischen Nudelwerkstatt von Walter Kuss in Guttaring wurden von vielen Promis mit dem neuen Topfen der Kärntnermilch Käsnudeln kreiert.
Die Käsnudel ist weit mehr als eine regionale Spezialität: Sie steht für Heimat, Handwerk und gelebte Küchentradition. In der Norischen Nudelwerkstatt von Walter Kuss wurde am Dienstag nicht nur gekrendelt und verkostet. Gemeinsam mit Kärntnermilch-Chef Helmut Petschar wurde ein neuer Topfen aus der Molkerei in Spittal für die Herstellung von Käsnudeln getestet.
„Bröseltopfen muss bei Käsnudeln immer dabei sein“, betont Petschar. Für ihn ist der Topfen eine entscheidende Zutat, wenn es um den typischen Geschmack der Kärntner Käsnudel geht.
In Kärnten gibt es zahlreiche Produzenten, die sich der Herstellung von Nudeln verschrieben haben. In der norischen Nudelwerkstatt von Walter Kuss arbeiten rund 30 Mitarbeiter. Dort entstehen täglich große Mengen verschiedener Nudelspezialitäten.
Bei der Verkostung wurde deutlich, wie vielfältig die Käsnudel in Kärnten interpretiert wird. Die Grundidee bleibt jedoch dieselbe: Eine gute Käsnudel muss handwerklich sauber hergestellt sein und beim Kochen ihre Form behalten.
Auch beim Krendeln Olympiasieger
„Eine Käsnudel darf beim Kochen nicht reißen und soll immer frisch schmecken“, lautet eine der wichtigsten Regeln.
Eine besondere Verbindung zur Kärntner Spezialität hat auch Olympiasieger Fritz Strobl. Der Bauer ist nicht nur eine Abfahrts-Größe, sondern beherrscht auch das traditionelle Krendeln. Mit einem Augenzwinkern erzählt Strobl: „2014 bin ich gegen Franz Klammer und Leonhard Stock auch Krendel-Olympiasieger geworden.“
Für Strobl ist die Käsnudel ein echtes Stück Heimat. „Jede Oma hat ihr eigenes Rezept“, sagt er. In seiner Heimat werden Käsnudeln auch „Erdäpfelkrapfen“ genannt. Doch selbst innerhalb Kärntens gibt es unterschiedliche Varianten und Zubereitungsarten. Bei den Rosentaler Käsnudeln etwa wird auf Erdäpfel verzichtet. Dafür kommen mehr Milch und Semmelwürfel in die Fülle.
Jede Oma hat ihr eigenes Rezept
Genau diese regionalen Unterschiede machen die Kärntner Nudeltradition besonders spannend. Jede Gegend, jede Familie und vielfach auch jede Köchin und jeder Koch hat ihre eigene Vorstellung von der perfekten Käsnudel.
Zum klassischen Gericht gehört auch die richtige Begleitung. Geschmolzene Butter und frische Kräuter runden den Geschmack ab.
Auch beim Getränk gab es am Dienstag eine perfekte Ergänzung. Das neue Hello-Bier mit einem Alkoholgehalt von 3,85 Prozent passt hervorragend zur Käsnudel. Mit dabei bei der Verkostung waren neben Fritz Strobl auch Hirter-Bier-Geschäftsführer Raimund Linzer und Voco-Küchenchef Thomas Mayerl.
Neuer Topfen passt zu den Käsnudeln
Sie alle verbindet die Idee, regionale Produkte und Kärntner Kochtradition stärker zusammenzubringen. Die Kooperation zwischen der Norischen Nudelwerkstatt und Kärntnermilch verspricht viel. Sie verbindet einen traditionellen Kärntner Klassiker mit hochwertigen regionalen Zutaten und neuen Ideen.
Der neue Topfen aus der Molkerei in Spittal soll dabei zeigen, welchen Unterschied die richtige Zutat bei einem traditionellen Gericht machen kann. Denn bei der Käsnudel kommt es nicht nur auf die Fülle an. Auch der Teig, die Verarbeitung, das Krendeln und schließlich das Kochen entscheiden über die Qualität. Am Ende zählt vor allem eines: Die Käsnudel soll nach Kärnten schmecken. Und genau das macht sie zu einem kulinarischen Botschafter des Landes.
Und so landet am Ende ein echtes Stück Kärnten auf dem Teller – gekrendelt, verkostet und mit viel regionaler Leidenschaft zubereitet.
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