Bis 2033 soll der Salzburger Flughafen komplett erneuert werden. 105 Millionen Euro werden in das sieben Jahre dauernde Bauprojekt gesteckt. Am Dienstag fuhr erstmals der Bagger mit der Abriss-Zange auf. Die Geschäftsführerin hofft, ihn eröffnen zu dürfen – jetzt läuft aber erst einmal der Hearingprozess ...
Bettina Ganghofer hat vor Freude fast Tränen in den Augen, als am frühen Dienstagnachmittag mit der Abriss-Zange eines 40-Tonnen-Baggers die ersten Blechwände am Hangar 2 rausgerissen werden. Lang und zäh war die Planungsphase des neuen Flughafens.
2018 starteten die Vorbereitungen. „Seit ich angefangen habe, wurden wir von allen Seiten bestürmt, dass wir etwas machen müssen. Darum ist das heute der schönste Tag“, sagt Ganghofer. Stets habe man Planungen überwerfen müssen. Das Prozedere endete offiziell mit dem Auffahren des Abriss-Baggers.
Ich habe mich beworben. Jetzt läuft das ganze Prozedere einmal. Aber ich hoffe natürlich schon, den ersten Terminal 2030 eröffnen zu dürfen.
Bettina Ganghofer, Flughafen-Chefin
Um 105 Millionen Euro wird der Salzburg Airport bis 2033 erneuert. Nach den Abrissarbeiten soll im April 2027 mit dem Bau des neuen Abflugterminals begonnen werden. Läuft alles nach Plan, können Fluggäste 2030 vom neuen Gebäude aus abfliegen. Der Flughafen wird nämlich einen Abflug- und einen Ankunftsterminal haben. Getrennt voneinander, um neue Richtlinien für Reisende aus Drittstaaten zu erfüllen.
Es sei eine Operation am offenen Herzen, ließ Landeschefin Karoline Edtstadler wissen. Der Betrieb werde schließlich parallel bis zur Fertigstellung weiterlaufen.
Ob Bettina Ganghofer in sieben Jahren den Flughafen eröffnen wird? Schließlich ist die Stelle vakant? Sie antwortet: „Jetzt hoffen wir mal auf 2030 und 2033 sehen wir dann. Ich gehe immer in kleineren Schritten. Ich habe mich beworben, warte auf ein Hearing. Was dann kommt, da schauen wir mal.“
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