Wo sonst Stefan Kraft und Co und Stockerlplätze springen, kämpfen im Jänner Eishockey-Cracks um Punkte. Die ICE Hockey League steuert in der am Freitag startenden Saison auf ein echtes Spektakel zu. Am Dienstag präsentierten die Verantwortlichen Pläne. Die „Krone“ war in Bischofshofen dabei.
„Die Idee entstand wie so oft am Wirtshaustisch“, grinste Manfred Schützenhofer, Präsident des Skiclubs Bischofshofen. Diese Idee wurde zur Realität – besser gesagt zu einem Eishockey-Festival im Pongau. Am 30. und 31. Jänner geht im Auslauf der Paul-Außerleitner-Skisprungschanze erstmals das „Mountain Classic“ über die Bühne. Wie die „Krone“ bereRed Buits berichtete werden an den zwei Tagen vier Spiele über die Bühne gehen.
Es wird sicher etwas Spezielles, bei so einem Spiel dabei zu sein, davon träumt man als Sportler.
Thomas RAFFL, Kapitän EC Red Bull Salzburg
Red Bull Salzburg trifft auf EC KAC
In der ICE Hockey League kommt es zum ewigen Duell zwischen Salzburg und dem KAC. Und aller Voraussicht nach trifft Villach auf Linz. Ein Derby steht auch in der Alps Hockey League an, die Zeller Eisbären bekommen es mit Kitzbühel zu tun. Spannend wird es bei den Frauen, wer sich aus der Austrian Women’s Hockey League duellieren wird, wird sportlich ermittelt. Die besten zwei Teams aus dem Grunddurchgang treffen in Bischofshofen aufeinander.
„Es wird sicher etwas Spezielles, bei so einem Spiel dabei zu sein, davon träumt man als Sportler“, strahlte Eisbullen-Kapitän Thomas Raffl. Linz-Crack Brian Lebler ergänzte: „Das ist schon ein sehr cooler Veranstaltungsort, ich hoffe, dass es dann schneit, das wäre eine tolle Atmosphäre.“
Über 8000 Zuschauer werden in Bischifshofen erwartet
Die temporäre Arena wird Platz für 8500 Zuschauer bieten (Karten gibt es ab kommenden Montag). „Wir werden das Aussehen der Paul-Außerleitner-Schanze komplett verändern. Wir errichten eine Sitzplatztribüne für ungefähr 4000 Menschen, auch eine Bühne wird in den Auslauf gesetzt“, erzählt Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger.
Die Eisfläche soll anschließend für mehrere Wochen stehen bleiben und für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Ex-Salzburger gesperrt Ein Fragezeichen steht nur mehr hinter der Teilnahme der Villacher. Wie die Zukunft des finanziell angeschlagenen Traditionsvereins aussehen wird, soll und muss sich in den nächsten Tagen klären. Feichtinger ist aber optimistisch, dass es diesen nicht braucht: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden wird. Es gibt eine breite solidarische Unterstützung der anderen Vereine." Am Freitag treten die Kärntner aber fix bei den Pioneers in Vorarlberg an.
Ex-Salzburger wegen Dopings gesperrt
“ Keine Zukunft hat vorerst hingegen Ex-Eisbulle Kilian Zündel im Kufensport. Der 25-Jährige wurde des Dopings überführt und für zwei Jahre gesperrt. Graz löste den Vertrag mit dem Vorarlberger sofort auf.
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