Am Montag fing die Schule in Salzburg für 74.797 Kinder an. Darunter waren 5572 Taferlklassler, die damit einen neuen Lebensabschnitt begannen. Die einen stürmten ihre Schulaula, den anderen fiel das Tschüss sagen von der Mama schwer. Die „Krone“ begleitete die Kleinen bei ihren ersten Eindrücken.
„Unser David ist schon um drei Uhr in der Früh wach gewesen, weil er so aufgeregt war“, sagte Mama Sabine über ihren sechsjährigen Sohn, der am Montag seinen allerersten Schultag in der Volksschule Maxglan 2 hatte.
Mit ihm starteten in Salzburg 74.797 Kinder und Jugendliche in den Schulalltag. Für 5572 Taferlklassler begann damit erstmals ein neuer Lebensabschnitt. Seit Montag hieß es für die Kleinen: Jeden Tag früh aufstehen und für einige Stunden von den Eltern getrennt zu sein. Die sechsjährige Lina umarmte Mama Katherina gleich mehrmals ganz innig. Ihr fiel der kurze Abschied sichtlich schwer.
„Es ist alles neu. Alleine hineinzugehen fällt ihr schwer, aber sie freut sich trotzdem“, sagte Linas Mutter zur „Krone“ am Montagmorgen. Kennen das nicht alle? Wer hält denn bei fremden Orten und neuen Begegnungen nicht gerne an Vertrauenspersonen fest?
Vor allem die glitzernde Schultüte von Kathalea stach heraus! Nicht zufällig wählte die sechsjährige gemeinsam mit ihrer Mutter ihre Lieblingsfarbe rosa aus. Auch noch mit ihrem Namen beschriftet – ein echter Hingucker!
Über 200 Eltern begleiteten ihre Kinder in die Schule
Während sich die 64 Taferlklassler der Volksschule Maxglan 2 in ihrer neuen Umgebung zurechtfanden, kümmerte sich Direktorin Jacqueline Huber um die vielen Eltern in der Aula. Hier tummelten sich beim Lokalaugenschein der „Krone“ mehr als 200 Erwachsene, die ihre Kinder auf dem neuen, täglichen Weg in die Schule begleitet haben.
„Ich bin selbst etwas nervös“, gab die junge Lehrerin Christina lachend zu, die heuer erstmals eine Erste Klasse leitet. Sie bildete mit der neuen Gruppe eine Vorstellungsrunde – zu Beginn waren alle noch schüchtern und still.
„Personell sind wir super aufgestellt. Mehr als 15 Pädagogen wollten bei uns eine Anstellung. Das ist nicht in allen Schulen so und das wissen wir.“

Jacqueline Huber, Direktorin Volksschule Maxglan 2
Bild: Markus Tschepp
An einem Lehrkräftemangel leidet diese Volksschule glücklicherweise nicht. Direktorin Jacqueline Huber ist, was den akuten Lehrermangel an vielen Bildungseinrichtungen betrifft, bei sich an der Schule erleichtert.
Lungauer Voksschule startete mit Gottesdienst
Traditionell im Drindl gekleidet begrüßte auch Direktorin Martina Obermayer-Rauter wie den kleinen Max auch jeden weiteren ihrer Schüler in der Volksschule St. Michael. „Wir haben uns extrem auf den ersten Tag gefreut. Beim Schulgottesdienst haben Lehrer musiziert und die älteren Schüler für die Erstklässler gesungen.“
Vor allem Erstklässlerin Emma konnte es kaum erwarten, ausgerechnet ein wohl oft gefürchtetes Fach zu lernen: „Ich freue mich schon voll auf Mathematik!“, strahlte die Sechsjährige. Auf das Lesen und Singen fieberte hingegen Katharina hin. In der Lungauer Schule hatten von insgesamt 111 Schülern 32 ihren ersten Schultag.
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