Nach Transferschluss

Dieses Salzburger Quartett sucht noch einen Verein

Das Transferfenster ist vorbei, doch einige Fußballer sind noch immer auf der Suche nach einem neuen Klub. Die „Krone“ hörte sich um, wie es dem Salzburger Quartett geht und wann es wieder zu einem Engagement kommen könnte.

Das Transferfenster hat geschlossen. Dennoch gibt es mit Jadon Sancho oder David Alaba noch immer international bekannte Spieler ohne Verein. Auch vier Salzburger stehen noch ohne Klub da:

Maximilian Scharfetter: Der Radstädter wurde in der Akademie des WAC ausgebildet und absolvierte für die Kärntner in der Saison 2023/24 acht Bundesliga-Spiele. Die Karriere schien so richtig Fahrt aufzunehmen. Doch ein Wechsel ins Ausland hat sich zerschlagen, danach wurde der Pongauer Opfer von vielen Verletzungen. Es folgte der Schritt zu Zweitligist Amstetten, wo er verletzungsbedingt in einer Saison nur vier Partien machte. „Diese zwei Jahre waren eine schwere Zeit“, blickt der 24-Jährige zurück. Denn die Option auf eine Vertragsverlängerung in Niederösterreich wurde nicht gezogen. Im Sommer hielt er sich bei Probetrainings bei Blau-Weiß Linz und Austria Salzburg fit. Bei den Violetten ist ein mögliches Engagement des pfeilschnellen Flügelstürmers (Höchstgeschwindigkeit 36,7 km/h) noch nicht vom Tisch. „Ich fühle mich komplett fit“, ist Scharfetter bereit.

Rüstü Erdogan: Auch der Stadt-Salzburger ist Thema bei den Maxglanern. Der Ex-Lieferinger, der zuletzt als Kooperationsspieler beim Bischofshofen Sportklub auflief, ist wie Scharfetter auf der Suche und könnte demnächst bei den Violetten mittrainieren. Der Offensivmann traut sich den Profifußball zu, wäre beinahe bei Kapfenberg untergekommen. „Das ist aber nichts geworden“, seufzt der 20-Jährige. Im Gegensatz zu Scharfetter, der ablösefrei zu haben wäre, ist für Erdogan noch eine Ausbildungsentschädigung an Liefering zu bezahlen. „Mein Bruder (ASV-Salzburg-Spieler Eyüp) und ich suchen aktiv“, kann Erdogan auf familiäre Unterstützung zählen. 

Sandro Ingolitsch: Der 29-Jährige (173 Bundesliga-Spiele) entschied sich gegen eine Vertragsverlängerung bei Altach, wollte ins Ausland wechseln. Bis heute hat sich beim Pongauer aber noch nichts ergeben.

Luca Kronberger: Auch er war zuletzt zwei Jahre in Altach engagiert. Nach 99 Bundesliga-Auftritten (für die Admira, Sturm, Ried, WSG Tirol und die Vorarlberger) befindet sich der 24-Jährige weiter auf der Suche.

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